Ginnatic: Deutschlands größter Gin Blog
Du suchst den passenden Gin und willst wissen, welcher wirklich zu deinem Geschmack passt? Auf Ginnatic findest du über 500 ausführliche Gin Tastings, mehr als 2.000 Gin Sorten im Verzeichnis, Rezepte für Gin Tonic und Gin Cocktails sowie Kaufberatung für jede Preisklasse. Ginnatic gibt es seit 2015 und ist heute eine der größten deutschsprachigen Anlaufstellen für Gin Testberichte und Gin Beratung.
Über 500 Gin Tastings und mehr als 2.000 Gin Sorten
Jeder Testbericht auf Ginnatic folgt dem gleichen Ablauf: Flasche und Ausstattung, Geruch pur, Geschmack pur, Abgang und zum Schluss der Test im Gin Tonic mit einem passenden Tonic Water. Dazu kommen Angaben zu Alkoholgehalt, Botanicals, Herkunft und Preis.
Geschmack bleibt subjektiv. Manche Gins haben ein sehr eindeutiges Profil, bei anderen ist es schwer, das Erlebte in Worte zu fassen. Deshalb sind die Tastings als Orientierung gedacht, nicht als Urteil. Wenn deine Erfahrung abweicht, schreib gern einen Kommentar unter den jeweiligen Testbericht.
Was du in jedem Testbericht findest:
- Verkostungsnotizen zu Geruch, Geschmack und Abgang
- Alkoholgehalt und wichtigste Botanicals
- Empfehlung, welches Tonic Water zum jeweiligen Gin passt
- Einordnung von Preis und Leistung
- Hinweis, wo du den Gin kaufen kannst
Gin Sorten im Überblick
Gin ist nicht gleich Gin. Die EU-Spirituosenverordnung regelt nur den Rahmen, innerhalb dessen haben sich 14 gängige Stile etabliert. Ginnatic testet alle davon:
- Bathtub Gin: kaltvermählt, meist unfiltriert, kräftiges Wacholderprofil
- Compound Gin: Neutralalkohol mit Aromen versetzt, ohne erneute Destillation
- Cream Gin: Gin mit Sahne oder Milchbestandteilen verfeinert
- Distilled Gin: Botanicals werden mitdestilliert, Aromazugabe danach erlaubt
- Dry Gin: ungesüßt, der breiteste und meistverkaufte Stil
- Genever: niederländischer Vorläufer des Gin, malzig und getreidebetont
- Gin de Mahón: geschützte Herkunft von Menorca, in Holzfeuer destilliert
- London Dry Gin: strengste Kategorie, alle Aromen aus der Destillation
- New Western Dry Gin: Wacholder tritt zurück, Zitrus und Blüten dominieren
- Old Tom Gin: leicht gesüßt, historischer Stil zwischen Genever und Dry Gin
- Plymouth Gin: geschützte Herkunft aus Plymouth, erdig und weich
- Reserve Gin: im Fass gelagert, dadurch Farbe und Holznoten
- Sloe Gin: Likör auf Gin Basis mit Schlehen angesetzt
- Vilnius Dry Gin: geschützte Herkunft aus Litauen
Dazu kommen Kategorien, die sich nicht über die Herstellung, sondern über Herkunft oder Optik definieren: Schwarzwald Gin, japanischer Gin, Berliner Gin, Pink Gin und Gins in der blauen Flasche.
Beste Gins nach Anlass
Nicht jeder Gin passt zu jedem Zweck. Ginnatic sortiert die Empfehlungen deshalb nach Situation statt nach reiner Rangliste:
- Guter Gin für den Einstieg, klassisch und wacholderbetont
- Bester Gin für Gin Tonic, kräftig genug für Tonic Water
- Guter Gin zum Verschenken, mit passender Ausstattung
- Guter günstiger Gin unter 20 Euro
- Teurer Gin und Sammlerflaschen ab 60 Euro
Gin Tonic: Rezept, Mischverhältnis und Tonic Water
Gin Tonic ist der meistgesuchte Gin Drink im deutschsprachigen Raum. Vier Faktoren entscheiden über das Ergebnis: Gin, Tonic Water, Eis und Glas.
Das richtige Mischverhältnis
Standard sind 1 Teil Gin auf 3 Teile Tonic Water, also 5 cl Gin auf 15 cl Tonic. Bei kräftigen London Dry Gins mit 47 Prozent und mehr funktioniert auch 1:2. Bei milden New Western Dry Gins verwässert 1:4 das Aroma zu stark.
Welches Tonic Water zu welchem Gin
- Indian Tonic Water: klassisch chininbetont, passt zu London Dry Gin
- Dry Tonic Water: weniger Zucker, lässt zurückhaltende Gins durchkommen
- Mediterranean Tonic: kräuterbetont, passt zu Gins mit Rosmarin und Thymian
- Wild Berry und Pink Tonic: fruchtig, passt zu Pink Gin und Sloe Gin
- Tonic Water ohne Zucker: für alle, die den Gin pur schmecken wollen
Ginnatic testet Tonic Water separat und nennt in jedem Gin Testbericht das passende Produkt.
Welches Glas für Gin Tonic
Das Copa Glas mit bauchigem Kelch hält die Aromen über dem Getränk und nimmt genug Eis auf. Alternativ funktioniert ein hohes Longdrinkglas, das weniger Aroma bündelt, dafür weniger Eis braucht. Entscheidend ist in beiden Fällen: Glas randvoll mit Eis füllen, damit das Eis langsamer schmilzt.
Gin Cocktails und Rezepte
Neben Gin Tonic findest du auf Ginnatic Schritt für Schritt Anleitungen für die wichtigsten Gin Cocktails, jeweils mit Mengenangaben, passendem Gin und Zubereitung:
- Gin Basil Smash: Gin, Basilikum, Zitrone, Zuckersirup
- Negroni: Gin, Campari, roter Wermut zu gleichen Teilen
- Gin Fizz: Gin, Zitrone, Zucker, Sodawasser
- Tom Collins: die längere, spritzigere Variante des Gin Fizz
- Dry Martini: Gin und trockener Wermut, gerührt
- French 75: Gin, Zitrone, Zucker, aufgefüllt mit Champagner
- Gin Gin Mule: Gin, Minze, Limette, Ginger Beer
Dazu kommen Rezepte zum Kochen und Backen mit Gin sowie alkoholfreie Varianten von Gin Tonic und Basil Smash.
Gin kaufen: Angebote, Preise und Einkaufsführer
Guter Gin muss nicht teuer sein. Ginnatic prüft, welcher Gin im Angebot wirklich lohnt und welcher nur im Preis reduziert ist. Der Einkaufsführer ist nach Handelsketten sortiert:
- Gin bei REWE
- Gin bei Edeka
- Gin bei Kaufland
- Gin bei LIDL
- Gin bei Aldi Süd
- Gin bei Amazon
Zu jeder Kette findest du die aktuell gelisteten Marken, die üblichen Preisspannen und die Einschätzung, welche Flasche ihr Geld wert ist.
Gin Wissen: Herstellung, Alkoholgehalt, Botanicals
- Ginherstellung: Wie aus Neutralalkohol, Wacholder und weiteren Botanicals durch Mazeration und Destillation Gin entsteht.
- Gin Alkoholgehalt: Mindestens 37,5 Prozent schreibt die EU vor. Die meisten Qualitätsgins liegen zwischen 40 und 47 Prozent, Navy Strength beginnt bei 57 Prozent.
- Botanicals: Wacholder ist Pflicht. Dazu kommen Koriander, Angelikawurzel, Zitrusschalen, Kardamom, Zitronenpfeffer und je nach Brennerei bis zu 47 weitere Zutaten.
- Gin richtig trinken: pur bei Zimmertemperatur, auf Eis oder als Longdrink. Was wann sinnvoll ist.
- Geschichte des Gin: Der Ursprung liegt beim niederländischen Genever im frühen 17. Jahrhundert. Über England und den Gin Craze des 18. Jahrhunderts wurde daraus der Stil, den wir heute kennen.
Wer hinter Ginnatic steht
Ginnatic wird von Maximilian Mende betrieben. Er verkostet die Gins, schreibt die Testberichte und führt die Interviews mit den Brennereien. Alle Bewertungen entstehen nach bestem Wissen und Gewissen und sind persönliche Einschätzungen, keine objektiven Messwerte.
Mehr zur Person und zur Testmethodik findest du auf der Autorenseite.
Häufige Fragen zu Gin
Wie viel Prozent hat Gin? Mindestens 37,5 Prozent Alkohol. Üblich sind 40 bis 47 Prozent, Navy Strength Gins liegen bei 57 Prozent und darüber.
Wie viel Gin kommt in einen Gin Tonic? 5 cl Gin auf 15 cl Tonic Water sind der Standard. Bei kräftigen Gins funktionieren auch 5 cl auf 10 cl.
Welcher Gin eignet sich für Gin Tonic? Ein London Dry Gin mit deutlichem Wacholder setzt sich gegen das Tonic durch. Milde New Western Dry Gins brauchen ein zurückhaltendes Dry Tonic.
Welches Glas nimmt man für Gin Tonic? Das Copa Glas ist der Standard, weil es Aromen bündelt und viel Eis aufnimmt. Ein Longdrinkglas funktioniert ebenfalls.
Was ist der Unterschied zwischen London Dry Gin und Dry Gin? Beim London Dry Gin müssen alle Aromen aus der Destillation stammen, nachträgliche Zugaben sind ausgeschlossen. Dry Gin ist die weiter gefasste Kategorie und erlaubt Aromazusatz nach der Destillation.
Ist Gin gesünder als andere Spirituosen? Nein. Gin hat wie jede Spirituose rund 250 Kalorien pro 100 ml und die üblichen gesundheitlichen Risiken von Alkohol. Der Konsum von Alkohol ist erst ab 18 Jahren erlaubt.
Viel Spaß beim Lesen und beim Verkosten. Max




