Deep Blue Sea Cocktail: Blauer Gin-Drink mit Blue Curaçao

Geschrieben von Ginmaster

Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.

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Blau im Glas und in wenigen Minuten gemixt: Der Deep Blue Sea ist ein einfacher Longdrink auf Gin-Basis, der vor allem durch seine Farbe auffällt. Er braucht nur fünf Zutaten und keinen Shaker. Seine Farbe verdankt er dem Blue Curaçao, der auch in vielen anderen blauen Cocktails steckt.

Hier gibt es das Rezept, die Zubereitung und alles Wichtige zum Blue Curaçao.

Das Wichtigste auf einen Blick

BasisGin und Tonic Water
Geschmackfrisch, fruchtig, leicht bitter
GlasLongdrinkglas
Zubereitungim Glas gebaut, ohne Shaker
GarniturZitronenscheibe

Deep Blue Sea Zutaten

  • 40 ml Gin
  • 80 ml Tonic Water
  • 10 ml Blue-Curaçao-Sirup
  • 20 ml Crème de Cassis
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Eiswürfel

Welcher Gin passt zum Deep Blue Sea?

Ein klassischer London Dry Gin mit Zitrusnoten passt am besten. Er hält gegen die Süße von Cassis und Curaçao dagegen und harmoniert mit der Orangennote. Wer den Effekt verstärken will, nimmt einen blauen Farbwechsel-Gin. Dann wird der Drink mit dem Tonic noch farbiger.

Deep Blue Sea Zubereitung

  1. Ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen.
  2. Gin und einen Spritzer Zitronensaft dazugeben.
  3. Die Crème de Cassis vorsichtig am Glasrand eingießen (so bleibt sie eher unten und es entsteht ein Farbverlauf).
  4. Zum Schluss Blue-Curaçao-Sirup und Tonic Water aufgießen.
  5. Mit einer Zitronenscheibe garnieren und direkt servieren.
Blauer Deep Blue Sea Cocktail mit Gin im Longdrinkglas

Was ist Blue Curaçao?

Blue Curaçao ist ein blau gefärbter Orangenlikör. Ursprünglich stammt er von der Karibikinsel Curaçao, wo die Schalen der Laraha-Frucht verarbeitet werden, einer bitteren Orangenart. Der Geschmack ist orangig mit leichter Bitternote, die blaue Farbe kommt von Lebensmittelfarbe.

Im Rezept oben steckt Blue-Curaçao-Sirup. Der ist alkoholfrei und etwas süßer als der Likör. Wer es kräftiger mag, nimmt stattdessen 10 ml Blue-Curaçao-Likör.

Weitere Cocktails mit Blue Curaçao

  • Blue St. Tropez: Gin, Blue Curaçao, Limette und Orange Bitters, geschüttelt

Was passt als Snack zum Deep Blue Sea?

Passend zum maritimen Namen eignen sich Meeresfrüchte wie Garnelen oder Fisch-Tacos. Klassiker wie Oliven, Nüsse oder eine Käseplatte gehen immer. Mehr Ideen gibt es im Beitrag welche Snacks passen zum Gin Tonic. Wer den Drink zum Spieleabend oder zu einer virtuellen Pokerrunde serviert, sollte es bei einem Glas belassen.

Häufige Fragen zum Deep Blue Sea

Was ist im Deep Blue Sea Cocktail?

Gin, Tonic Water, Blue Curaçao, Crème de Cassis und ein Spritzer Zitronensaft.

Warum ist der Deep Blue Sea blau?

Die Farbe kommt vom Blue Curaçao, einem blau gefärbten Orangenlikör beziehungsweise Sirup.

Braucht man für den Deep Blue Sea einen Shaker?

Nein. Der Drink wird direkt im Glas auf Eis gebaut.

Kann man den Deep Blue Sea ohne Alkohol mixen?

Ja, mit einer alkoholfreien Gin-Alternative und Blue-Curaçao-Sirup. Welche Alternativen es gibt, steht im Ratgeber alkoholfreier Gin. Crème de Cassis enthält allerdings Alkohol und muss durch Johannisbeersirup ersetzt werden.

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Alle Rezepte findet ihr in der Kategorie Gin-Cocktails. Cheers!