Über den Autor des Gin Blogs Ginnatic
Mein Name ist Maximilian Mende. Ich schreibe seit November 2015 über Gin, habe seitdem über 700 Sorten probiert und rund 450 Flaschen im Regal stehen. Meine Freunde nennen mich Gin Freak. Ich habe aufgehört zu widersprechen.
Wie aus einer Schnapsidee ein Gin Blog wurde
Ginnatic ist tatsächlich aus einer Schnapsidee entstanden. Wörtlich. Die Liebe zum Gin habe ich 2012 entdeckt, damals mit Bombay Sapphire und Monkey 47 als festem Bestandteil jedes Party-Abends. Klassischer Einstieg, wenig Anspruch, viel Tonic.
Irgendwann wollte ich wissen, was hinter dem Wacholder noch so passiert. Also habe ich angefangen zu probieren. Erst neue Gins, dann verschiedene Tonic Water, dann Kombinationen aus beidem. Nach drei Jahren stand ich vor einem Regal voller Flaschen und einem Haufen Notizen auf Bierdeckeln, Handyzetteln und in halb vergessenen Notiz-Apps. Im November 2015 habe ich beschlossen, das Ganze aufzuschreiben, statt es zu vergessen. Das war der erste Beitrag auf Ginnatic.
Ginnatic in Zahlen
- Online seit November 2015
- Über 700 probierte Gins
- Rund 450 Flaschen in der eigenen Sammlung
- Einstieg 2012 über Bombay Sapphire und Monkey 47
- Ein eigener Gin: der Ginnatic London Dry Gin

Landshut, 1988, und ein Beruf, der hilft
Geboren bin ich 1988 in Landshut, rund 60 Kilometer nordöstlich von München. Aufgewachsen ebenfalls dort, mit einer Kindheit, über die ich mich bis heute nicht beschweren kann. Das Internet habe ich früh für mich entdeckt und irgendwann gelernt, damit Geld zu verdienen. Heute führe ich in Landshut eine mittelständische Online-Marketing-Agentur und helfe Unternehmen dabei, im Netz sichtbar zu werden.
Das erklärt auch, warum dieser Blog bei Google ordentlich mitläuft. Ich weiß eben, wie Suchmaschinen ticken. Der Nebeneffekt: Die Zeit, die ich nicht mit Technik verbringe, steckt in den Testberichten.
In meiner Freizeit bin ich viel unterwegs und mache relativ viel Sport, ein guter Ausgleich zum Schreibtisch. Wenn Freunde zu Besuch sind, höre ich fast immer denselben Satz: „Mach du mir mal einen Gin Tonic, du weißt eh, was gut ist.“ Meistens treffe ich dann auch den Geschmack.
Wie ich Gin teste
Damit die Testberichte vergleichbar bleiben, läuft jede Verkostung nach demselben Ablauf ab.
- Pur, ohne Eis, ohne Tonic. Der Geschmack des Gins steht im Vordergrund, also kommt nichts dazu, was ihn überdeckt.
- Ein paar Minuten atmen lassen. Erst danach geht die Nase ins Glas, dann folgen Antrunk und Abgang.
- Danach im Gin Tonic. Manche Gins tragen pur und gehen im Longdrink unter. Genau das gehört in einen Testbericht.
- Notiert wird sofort. Botanicals, Alkoholgehalt, Herkunft, Preis und der persönliche Eindruck.
Eine Sache vorweg, weil sie oft untergeht: Geschmack ist subjektiv. Ich kann beschreiben, was ich rieche und schmecke, ich kann Verarbeitung, Preis-Leistung und Balance einordnen. Ob dir ein Gin schmeckt, entscheidest am Ende trotzdem nur du. Deshalb steht in jedem Testbericht, wonach der Gin schmeckt, und nicht nur, wie viele Punkte er bekommt.
Gekaufte Bewertungen gibt es hier nicht. Wenn ein Gin als Muster vom Hersteller kommt oder ich zu einer Verkostung eingeladen werde, steht das im jeweiligen Beitrag.
Warum ein Gin Blog?
Weil der Gin-Markt unübersichtlich geworden ist. In jedem Supermarktregal stehen heute zwei Dutzend Flaschen zwischen 12 und 60 Euro, und die Etiketten versprechen alle dasselbe: handverlesene Botanicals, kleine Brennerei, große Tradition. Zwischen einem soliden London Dry für 20 Euro und einem überteuerten Marketing-Produkt liegt optisch oft kein Unterschied.
Ich probiere die Flaschen, damit du es nicht auf gut Glück tun musst. Mittlerweile kann ich mich wohl Ginfluencer nennen, auch wenn mir das Wort immer noch schwer über die Lippen geht. Auf Ginnatic teile ich, was in den letzten Jahren an Erfahrung zusammengekommen ist: Testberichte, Tonic-Empfehlungen, Cocktail-Rezepte und ein Verzeichnis mit Gins aus aller Welt.
Zusammengefasst: Ich bin weder Feinschmecker noch Kritiker, sondern jemand, der gute Dinge mag und daraus gerne einen guten Abend macht.
Was bei mir im Glas landet
Wenn ich abends selbst einschenke, ist es meistens der Ginnatic London Dry Gin. Das ist die erwartbarste Antwort der Welt, weil es mein eigener Gin ist, aber genau deshalb stimmt sie auch: Ich habe ihn so gebaut, wie ein London Dry für mich schmecken muss. Transparenzhinweis an dieser Stelle, damit es klar ist: An dieser Flasche verdiene ich, an den Testberichten anderer Brennereien nicht.
Wenn es nicht der eigene sein soll, greife ich zum Schwangau Dry Gin von der Brennerei Schroll. Ein klassischer bayerischer London Dry mit 22 Botanicals und 44 Prozent, bei dem Wacholder, Zitrus und Minze sauber nebeneinander stehen, statt sich gegenseitig zu übertönen. Michael Schroll hat mich damals in seine Destille am Fuß von Neuschwanstein eingeladen. Das war das authentischste Tasting, das ich je hatte, und der Testbericht zum Schwangau Dry Gin ist deshalb auch länger geworden als üblich.
Mein Gin Tonic daraus: Schwangau Dry Gin auf Eis, dazu ein Zweig Rosmarin ins Glas. Der Rosmarin nimmt die Kräuternote des Gins auf und macht aus einem guten Longdrink einen sehr guten. Wer es blau mag, nimmt den Schwangau Royal Gin, der im Tonic die Farbe wechselt.
Was mich am schnellsten überzeugt: ein Gin, bei dem man die Botanicals einzeln herausschmeckt, statt nur eine parfümierte Wolke im Glas zu haben. Was mich nervt: Flaschen, deren Preis vor allem im Design steckt.
Kontakt und Zusammenarbeit
Du hast eine Frage zu einem Gin, einen Tipp oder einen Vorschlag für den nächsten Test? Schreib mir. Am schnellsten geht es über das Kontaktformular, direkt unter den Testberichten funktioniert die Kommentarfunktion aber genauso.
Du stellst selbst Gin her und möchtest ihn getestet sehen? Alles Wichtige dazu steht auf der Seite Für Gin-Hersteller. Wo Ginnatic bisher erwähnt wurde, siehst du unter Ginnatic in der Presse.
