Gin Sorten: alle 16 Arten im Überblick

Gin ist die Spirituose mit den meisten Bezeichnungen auf dem Etikett und den wenigsten klaren Regeln dahinter. London Dry, New Western, Old Tom, Sloe: Manche dieser Begriffe sind in der EU streng definiert, andere sind reines Marketing. Dieser Überblick sortiert das für dich.

Du findest hier alle 16 Gin-Sorten, die im Ginnatic Gin-Katalog geführt werden, jeweils mit den Merkmalen, an denen du sie im Regal erkennst, und mit konkreten Flaschen aus der Datenbank. Ich verkoste seit 2015 Gin und pflege den Katalog seitdem, deshalb steht unter jeder Sorte kein Lehrbuchtext, sondern das, was tatsächlich im Glas landet.

Was ist Gin, und was macht ihn zum Gin?

Gin ist ein klarer Branntwein auf Basis von hochprozentigem Neutralalkohol. Dazu kommen Wacholder und weitere Kräuter, Gewürze, Früchte und Wurzeln, die sogenannten Botanicals. Der Wacholder muss geschmacklich dominieren, sonst ist es rechtlich kein Gin.

Den Rahmen setzt die EU-Spirituosenverordnung (EU) 2019/787. Der verwendete Ethylalkohol muss landwirtschaftlichen Ursprungs sein und vor der Aromatisierung mindestens 96 % vol haben. Er stammt in der Praxis meist aus Getreide oder Melasse, vorgeschrieben ist eine bestimmte Rohstoffquelle aber nicht. Im fertigen Produkt sind mindestens 37,5 % vol Alkohol Pflicht. Nach oben gibt es keine Grenze.

Rechtlich kennt die EU nur drei Gin-Kategorien. Alles andere auf dem Etikett ist entweder eine geschützte Herkunft oder eine eingebürgerte Bezeichnung ohne gesetzliche Grundlage:

  • Gin: Neutralalkohol wird mit Wacholder aromatisiert. Eine zweite Destillation ist nicht nötig. Hierunter fällt auch der Compound Gin.
  • Destillierter Gin (Distilled Gin): Der Alkohol wird gemeinsam mit den Botanicals erneut gebrannt. Danach dürfen weitere Aromen, Zucker und Farbstoffe zugesetzt werden.
  • London Gin: Die strengste Stufe. Alle Aromen müssen aus der Destillation stammen, nach dem Brennen darf nur noch Wasser dazu, maximal 0,1 g Zucker je Liter, keine Farbstoffe.

Dazu kommen drei geschützte geografische Angaben, die noch gelten: Gin de Mahón aus Spanien, Vilnius Gin aus Litauen und die Genever-Familie aus Belgien, den Niederlanden sowie Teilen Frankreichs und Deutschlands. Plymouth Gin gehörte bis 2015 ebenfalls dazu, mehr dazu weiter unten.

Alle Gin-Sorten auf einen Blick

Die Tabelle zeigt dir in einer Zeile, worin sich die Sorten unterscheiden. Die ausführliche Erklärung steht jeweils weiter unten im Artikel.

Gin-SorteKurz erklärtAlkoholRechtlicher Status
London Dry GinAromen ausschließlich aus der Destillation, praktisch zuckerfreiab 37,5 % volEU-Kategorie London Gin
Dry GinTrocken, Wacholder im Fokus, weniger streng als London Dryab 37,5 % volSammelbegriff, dry bedeutet max. 0,1 g Zucker je Liter
Distilled GinBotanicals werden mitgebrannt, Zusätze danach erlaubtab 37,5 % volEU-Kategorie destillierter Gin
New Western Dry GinWacholder tritt zurück, andere Botanicals führenab 37,5 % volkeine eigene Regelung
Old Tom GinMilder und leicht gesüßt, historische Bauformmeist 40 bis 47 % volkeine eigene Regelung
Plymouth GinWeicher, erdiger Stil aus einer einzigen Brennerei41,2 % volHerkunftsschutz 2015 ausgelaufen
Navy Strength GinBewusst stark abgefüllt, Aromen tragen weiterab 57 % volkeine eigene Regelung
Reserve GinNach dem Brennen im Holzfass gelagertab 37,5 % volkeine eigene Regelung
Sloe GinSchlehen in Gin eingelegt und gesüßtab 25 % voleigene EU-Kategorie
GeneverMalzweinanteil, näher am Whisky als am Ginab 30 % vol, meist 35 %geschützte geografische Angabe
Bathtub GinBotanicals werden eingelegt statt gebranntab 37,5 % volkeine eigene Regelung
Compound GinNeutralalkohol plus Botanicals, keine zweite Destillationab 37,5 % volfällt unter die EU-Kategorie Gin
Cream GinSahne wird kalt mitdestilliertab 37,5 % volkeine eigene Regelung
Gin de MahónAuf Weinalkohol, nur aus Mahón auf Menorcameist 38 % volgeschützte geografische Angabe
Vilnius Dry GinNur aus Vilnius, Dillsamen als markantes Botanical45 % volgeschützte geografische Angabe
Alkoholfreier GinWacholderaufguss ohne Alkohol0,0 % voldarf laut EuGH nicht Gin heißen

Nach Sorte stöbern

Wie kommen die Aromen in den Gin?

Die meisten Unterschiede zwischen den Sorten entstehen nicht durch andere Botanicals, sondern durch das Verfahren, mit dem die Aromen in den Alkohol kommen. Es gibt drei Wege, und sie erklären fast jede Sortenbezeichnung auf dem Etikett.

Mazeration

Bei der Mazeration werden die Botanicals in den blanken Alkohol eingelegt und geben dort ihre Aromen ab. Danach wird abgefüllt, ohne erneut zu brennen. Das Ergebnis heißt Compound Gin und ist meist leicht trüb und gelblich, weil Farb- und Trübstoffe im Glas bleiben.

Perkolation

Bei der Perkolation hängen die Botanicals in einem Korb über dem Alkohol. Der Dampf zieht beim Brennen durch das Pflanzenmaterial und nimmt die Aromen mit. Das Verfahren gilt als besonders schonend für zarte Botanicals wie Blüten und Zitrusschalen.

Destillation

Bei der klassischen Destillation wandern die Botanicals mit in die Brennblase. Das ist aufwendiger als das Einlegen, bringt aber klarere und intensivere Aromen hervor. Jeder Gin, der nach dem Kontakt mit den Botanicals erneut gebrannt wird, ist ein Distilled Gin. Ob er sich zusätzlich London Dry nennen darf, entscheidet sich erst danach, nämlich daran, ob nach dem Brennen noch etwas zugesetzt wurde.

Welche Gin-Sorte ist die bekannteste?

Der Dry Gin und sein strenger großer Bruder, der London Dry Gin. Beide sind trocken, beide stellen die Wacholderbeere in den Mittelpunkt, beide liegen bei mindestens 37,5 % vol. Fast alles, was im Supermarktregal steht, gehört in eine dieser beiden Gruppen: Gordon’s, Bombay Sapphire, Tanqueray. Auch die meisten Discounter-Gins laufen unter Dry Gin oder London Dry Gin, wie du im Ginnatic Einkaufsführer nachlesen kannst.


London Dry Gin

Anders als der Name vermuten lässt, muss ein London Dry Gin nicht aus London kommen. Die Bezeichnung beschreibt kein Gebiet, sondern ein Verfahren, und zwar das strengste, das die EU für Gin kennt.

Der Ethylalkohol muss landwirtschaftlichen Ursprungs sein und vor der Aromatisierung mindestens 96 % vol haben. Alle Aromen müssen bei der Destillation entstehen, künstliche Aromen sind ausgeschlossen. Nach dem Brennen darf nur noch Wasser zugesetzt werden, der Zuckergehalt liegt bei maximal 0,1 g je Liter, Farbstoffe sind verboten.

Im Glas heißt das: Wacholder vorne, dahinter meist Zitrus, Koriander und Angelikawurzel. Die Klassiker der Kategorie sind Gordon’s, Bombay Sapphire und Tanqueray. Neuere Vertreter arbeiten mit Buchublättern, Teufelskralle oder Pimentbeeren, bleiben aber im trockenen Grundgerüst.

Typische Kennzeichen des London Dry Gin

  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 37,5 % vol
  • Die Bezeichnung ist in der EU-Spirituosenverordnung geregelt, offiziell heißt sie London Gin
  • Der Zuckergehalt darf 0,1 g je Liter nicht überschreiten
  • Das klassische Wacholderaroma muss im Fokus stehen
  • Der Neutralalkohol muss aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnen werden
  • Farbstoffe und nachträglich zugesetzte Aromen sind ausgeschlossen

119 Gin

London Dry Gin 40,0 % vol Spanien

Im Gin-Katalog stehen aktuell 422 Einträge zu dieser Sorte. Alle London Dry Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum London Dry Gin wechseln.


Dry Gin

Der Dry Gin ist die größte Gruppe im Katalog und der Sammelbegriff für alles, was trocken schmeckt und den Wacholder nach vorne stellt. Dry bedeutet rechtlich nur eines: höchstens 0,1 g Zucker je Liter.

Der Unterschied zum London Dry Gin liegt in der Freiheit. Ein Dry Gin darf seine Botanicals zu jedem beliebigen Zeitpunkt zugeben, auch nach dem Brennen, und er darf mit Aromen nachjustieren. Ein London Dry Gin darf das nicht. Geschmacklich liegen beide oft dicht beieinander, formal trennen sie Welten.

Für dich im Regal heißt das: Wenn du klassischen Wacholder suchst, bist du bei beiden richtig. Wenn du wissen willst, dass wirklich nichts nachträglich zugesetzt wurde, greifst du zum London Dry.

Typische Kennzeichen des Dry Gin

  • Trockener Stil, maximal 0,1 g Zucker je Liter
  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 37,5 % vol
  • Botanicals dürfen zu jedem Zeitpunkt der Herstellung zugegeben werden
  • Anders als beim London Dry Gin sind zugesetzte Aromen nicht grundsätzlich ausgeschlossen
  • Mit Abstand die häufigste Sortenangabe auf deutschen Etiketten

Im Gin-Katalog stehen aktuell 1.034 Einträge zu dieser Sorte. Alle Dry Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Dry Gin wechseln.


Distilled Gin

Der destillierte Gin ist die mittlere der drei EU-Kategorien. Entscheidend ist, dass der Alkohol gemeinsam mit den Botanicals ein zweites Mal gebrannt wird, egal ob die Botanicals vorher eingelegt wurden oder als Dampfinfusion im Korb hängen.

Nach dem Brennen hat der Hersteller mehr Spielraum als beim London Dry Gin. Weitere Aromen, Zucker und Farbstoffe sind erlaubt. Genau daraus entstehen die vielen bunten und süßlichen Gins, die trotzdem korrekt als destillierter Gin ausgezeichnet sind.

Der Aufwand lohnt sich geschmacklich. Ein destillierter Gin ist klarer und feiner als ein eingelegter Compound Gin, weil beim Brennen die schweren Bitterstoffe zurückbleiben.

Typische Kennzeichen des Distilled Gin

  • Der Alkohol wird zusammen mit den Botanicals erneut destilliert
  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 37,5 % vol
  • Nach der Destillation dürfen Aromen, Zucker und Farbstoffe zugesetzt werden
  • Klarer im Geschmack und in der Farbe als ein Compound Gin
  • Jeder London Dry Gin ist auch ein destillierter Gin, umgekehrt gilt das nicht

1113 Gin

Distilled Gin 44,0 % vol Deutschland

Im Gin-Katalog stehen aktuell 283 Einträge zu dieser Sorte. Alle Distilled Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Distilled Gin wechseln.


New Western Dry Gin

Der New Western Dry Gin ist die jüngste der gängigen Sorten und der Grund, warum das Gin-Regal in den letzten fünfzehn Jahren so bunt geworden ist. Bei ihm steht nicht mehr der Wacholder im Vordergrund, sondern ein anderes Botanical, das ihm ebenbürtig zur Seite tritt oder ihn sogar überstrahlt.

Eigene Vorschriften gibt es nicht. Herstellung und Mindestalkoholgehalt entsprechen dem Dry Gin, also 37,5 % vol und maximal 0,1 g Zucker je Liter. Wacholder muss weiterhin enthalten sein und wahrnehmbar bleiben, er darf nur die Führung abgeben.

Manche Vertreter setzen auf Blüten, Holunder oder Brombeere, andere auf regionale Kräuter, wieder andere fahren mehrere Noten gleichwertig nebeneinander. Wer klassischen Wacholder erwartet, wird hier gelegentlich überrascht. Ich finde das eher spannend als störend, aber es ist Geschmackssache.

Typische Kennzeichen des New Western Dry Gin

  • Relativ neue Sorte, erst seit wenigen Jahren fest etabliert
  • Es gibt keine eigenen gesetzlichen Vorgaben, es gilt der Rahmen für Dry Gin
  • Wacholder muss enthalten sein, dominiert aber nicht
  • Sehr breites Geschmacksspektrum von blumig über fruchtig bis würzig
  • Weicht oft deutlich vom klassischen London Dry Gin ab

Im Gin-Katalog stehen aktuell 211 Einträge zu dieser Sorte. Alle New Western Dry Gin im Katalog ansehen oder meine Top 10 der New Western Dry Gins ansehen.


Old Tom Gin

Der Old Tom Gin entstand im 18. Jahrhundert, als die Briten den aus Holland importierten Wacholderschnaps weiterentwickelten. Die englische Regierung erließ daraufhin den Gin Act, der Produktion, Verkauf und Ausschank regelte. Massiv erhöhte Steuern trieben die Herstellung in den Untergrund, es entstanden Schwarzbrennereien, und Pubs schenkten heimlich aus.

Der Erzählung nach hingen an den Häusern Holzschilder in Form eines Katers als Zeichen dafür, dass es hier Gin gab. Schwarze Kater heißen auf Englisch old tomcat, daraus soll der Name Old Tom entstanden sein. Belegt ist diese Herleitung nicht endgültig, sie ist aber die gängigste Version.

Geschmacklich ist der Old Tom die milde Brücke zwischen Genever und London Dry Gin. Er ist leicht gesüßt, vollmundig und hat oft einen fruchtigen Unterton. Für Einsteiger ist er meist zugänglicher als ein strenger London Dry.

Typische Kennzeichen des Old Tom Gin

  • Wurde aus dem klassischen destillierten Gin entwickelt
  • Die Botanicals unterscheiden sich meist kaum vom klassischen Dry Gin
  • Höherer Zuckergehalt und dadurch milder im Geschmack
  • Der Alkoholgehalt liegt oft zwischen 40 und 47 % vol
  • Künstliche Aromen sind bei den ernsthaften Vertretern tabu
  • Es gibt keine eigene EU-Kategorie, die Bezeichnung ist reine Tradition

4812 Gin

Old Tom Gin 42,0 % vol Deutschland

Im Gin-Katalog stehen aktuell 52 Einträge zu dieser Sorte. Alle Old Tom Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Old Tom Gin wechseln.


Plymouth Gin

Der Plymouth Gin ist ein Klassiker und wird seit 1793 in der Black Friars Distillery hergestellt. Er besticht durch seine Milde und einen Duft von Wacholder, Orangenschale, Getreide und Zitrone, ergänzt durch Kardamom und Koriander. Der Alkoholgehalt liegt bei 41,2 % vol, die Navy-Strength-Variante bei 57 % vol. Für beide wird Wasser aus dem Dartmoor National Park verwendet.

Wichtig zu wissen, weil es fast überall falsch steht: Plymouth Gin ist keine geschützte geografische Angabe mehr. Der Schutz lief im Februar 2015 aus, weil der Eigentümer Pernod Ricard ihn nicht verlängert hat. Der Grund war praktischer Natur: Für die Verlängerung hätte die Rezeptur offengelegt werden müssen, und in Plymouth produziert ohnehin nur eine einzige Brennerei.

Faktisch ändert das wenig, denn die Marke ist markenrechtlich geschützt. Formal ist Plymouth Gin damit aber keine eigene Sorte mehr, sondern ein Stil.

Typische Kennzeichen des Plymouth Gin

  • Wird ausschließlich in Plymouth in der Black Friars Distillery hergestellt
  • Der Alkoholgehalt liegt bei 41,2 % vol, die Navy-Strength-Variante bei 57 % vol
  • Weicher und erdiger als ein typischer London Dry Gin, mit deutlicher Zitrusnote
  • Der EU-Herkunftsschutz ist im Februar 2015 ausgelaufen
  • Gilt wegen seiner Milde als guter Einstiegs-Gin

Im Gin-Katalog stehen aktuell 6 Einträge zu dieser Sorte. Alle Plymouth Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Plymouth Gin wechseln.


Navy Strength Gin

Navy Strength bezeichnet keinen eigenen Herstellungsweg, sondern eine Abfüllstärke. Ab 57 % vol darf sich ein Gin so nennen, eine gesetzliche Definition gibt es dafür nicht.

Der Ursprung liegt bei der britischen Marine. Der Legende nach wurde Schießpulver mit Spirituose übergossen und angezündet: Brannte es weiter, war der Alkoholgehalt hoch genug, dass ein Leck im Laderaum die Munition nicht unbrauchbar machte. Diese Geschichte wird oft erzählt und ist historisch nicht sauber belegt, sie erklärt aber den Namen.

Praktisch relevant ist etwas anderes: Bei 57 % vol tragen die Botanicals deutlich weiter. Im Gin Tonic setzt sich ein Navy Strength gegen Eis und Tonic durch, wo ein 37,5-prozentiger Gin untergeht. Pur ist er dagegen eine Herausforderung.

Typische Kennzeichen des Navy Strength Gin

  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 57 % vol
  • Es gibt keine eigene EU-Kategorie, die Bezeichnung ist Tradition
  • Meist ein London Dry Gin oder Dry Gin, nur stärker abgefüllt
  • Setzt sich im Cocktail auch gegen kräftige Filler durch
  • Pur getrunken deutlich fordernder als ein Standard-Gin

Im Gin-Katalog stehen aktuell 46 Einträge zu dieser Sorte. Alle Navy Strength Gin im Katalog ansehen.


Reserve Gin

Beim Reserve Gin handelt es sich um einen Dry Gin oder London Dry Gin, der nach dem Brennen in Holzfässern gelagert wurde. Normalerweise wird Gin direkt nach der Destillation abgefüllt. Hier passiert dazwischen etwas.

Das Holz gibt Farbe und Aromen ab, der Gin bekommt Vanille-, Karamell- und Röstnoten und rückt geschmacklich in Richtung Whisky, ohne die Wacholderbasis zu verlieren. Anders als beim Whisky gibt es keine vorgeschriebene Mindestlagerzeit. Sie reicht von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren.

Reserve Gins sind fast immer teurer als klassische Sorten. Ob sich das lohnt, hängt stark vom Fass ab. Ich habe hier schon beides erlebt: großartige Flaschen und solche, bei denen das Holz einfach nur den Gin erschlagen hat.

Typische Kennzeichen des Reserve Gin

  • Ein fertiger Dry Gin oder London Dry Gin wird nach der Destillation im Fass gelagert
  • Neben Eichenfässern kommen auch Ex-Whisky-, Sherry- und Weinfässer zum Einsatz
  • Die Farbe ist meist goldgelb bis bräunlich
  • Deutlich teurer als klassische Gin-Sorten
  • Erinnert in Teilen an Whisky, es gibt aber keine Mindestlagerzeit

Im Gin-Katalog stehen aktuell 111 Einträge zu dieser Sorte. Alle Reserve Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Reserve Gin wechseln.


Sloe Gin

Sloe Gin heißt auf Deutsch Schlehenlikör, und genau das ist er auch. Streng genommen ist Sloe Gin kein Gin, weil er die Anforderungen an die Kategorie nicht erfüllt. Die EU führt ihn deshalb als eigene Kategorie mit einem Mindestalkoholgehalt von 25 % vol.

Hergestellt wird er aus den Beeren des Schlehdorns, auf Englisch sloe oder blackthorn. Verwendet werden reife Beeren, die im beginnenden Winter nach dem ersten Frost geerntet werden. Sie werden mit Zucker versetzt, mit fertigem Gin aufgegossen, mehrere Monate mazeriert und anschließend gefiltert. Eine weitere Destillation findet nicht statt.

Im Glas ist er tiefrot, süß, leicht säuerlich und deutlich fruchtiger als jeder Dry Gin. Wer klassischen Wacholder sucht, liegt hier falsch. Als Aperitif oder im Sloe Gin Fizz funktioniert er sehr gut.

Typische Kennzeichen des Sloe Gin

  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 25 % vol
  • Eigene Kategorie in der EU-Spirituosenverordnung
  • Der Geschmack hat wenig mit einem klassischen Dry Gin zu tun: süß, leicht säuerlich, fruchtig
  • Nur natürliche Zutaten, keine künstlichen Geschmacksstoffe
  • Auf einen Liter Sloe Gin kommen meist rund 100 g Zucker
  • Wird mazeriert, nicht destilliert

Im Gin-Katalog stehen aktuell 62 Einträge zu dieser Sorte. Alle Sloe Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Sloe Gin wechseln.


Genever

Genever gilt als der Urvater des Gins und kommt aus den Niederlanden und Belgien. Die Botanicals ähneln denen im Gin: Wacholder, Angelika, Ingwer, Kardamom, Koriander. Der Unterschied liegt in der Basis. Genever wird mit Malzwein hergestellt, einem Getreidedestillat, wie es auch bei der Whiskyherstellung entsteht. Genau deshalb schmeckt Genever getreidiger und runder als Gin.

Der Name kommt vom niederländischen Wort für Wacholder, jenever. Und um einen hartnäckigen Fehler auszuräumen: Genever ist eine Spirituose, keine Stadt. Der Ursprung liegt in den Niederlanden.

Heute unterscheidet man drei Bauformen. Wichtig dabei: Jung und alt beziehen sich auf das Herstellungsverfahren, nicht auf die Lagerdauer.

Typische Kennzeichen des Genever

  • Jonge Jenever: maximal 15 % Malzwein, maximal 10 g Zucker je Liter, mindestens 35 % vol. Geschmacklich am nächsten am Wodka
  • Oude Jenever: mindestens 15 % Malzwein, maximal 20 g Zucker je Liter, mindestens 35 % vol. Voller und leicht gelblich
  • Korenwijn: mindestens 51 % Malzwein, mindestens 38 % vol, oft mehrere Jahre im Eichenfass. Am nächsten am Whisky
  • Geschützte geografische Angabe für Belgien, die Niederlande sowie Teile Frankreichs und Deutschlands
  • Regionale Sonderformen sind unter anderem der ostfriesische Korngenever und der O‘ de Flander aus Ostflandern

Alb Gin

Genever 42,0 % vol Deutschland

Im Gin-Katalog stehen aktuell 11 Einträge zu dieser Sorte. Alle Genever im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Genever wechseln.


Bathtub Gin

Bathtub Gin heißt übersetzt Badewannen-Gin, und der Name stammt aus der Prohibition in den USA der 1920er Jahre. Damals wurden Spirituosen zu Hause hergestellt, oft in miserabler Qualität. Der Erzählung nach waren die großen Flaschen zu hoch für den Wasserhahn am Waschbecken, sodass man den Zulauf der Badewanne nutzte. Daher der Name.

Technisch ist Bathtub Gin ein Compound Gin: Die Botanicals werden in den Alkohol eingelegt und nicht mitgebrannt. Heute steht der Begriff vor allem für hochwertige Neuinterpretationen dieses Verfahrens, meist in Kupferkesseln, mit Wacholder, Orangenschale, Koriander, Zimt, Nelken und Kardamom.

Durch die Mazeration färbt sich der Gin leicht ein. Am Gaumen kommen erdige Botanicals und ein cremiges Mundgefühl, im Abgang bleiben Kardamom, Zimt und Orange.

Typische Kennzeichen des Bathtub Gin

  • Der Ursprung liegt in den USA zur Zeit der Prohibition
  • Der Gin wurde in kleinen Mengen zu Hause gewonnen, daher der Name
  • Die Botanicals werden im Alkohol eingelegt, nicht mitdestilliert
  • Leichte natürliche Färbung und cremiges Mundgefühl
  • Keine eigene EU-Kategorie, technisch ein Compound Gin

Im Gin-Katalog stehen aktuell 1 Einträge zu dieser Sorte. Alle Bathtub Gin im Katalog ansehen.


Compound Gin

Der Compound Gin ist die Sorte, die für ihre Herstellung am wenigsten Aufwand benötigt. Die Botanicals werden dem Neutralalkohol nicht während des Brennvorgangs zugegeben, sondern nur eingelegt. Eine zweite Destillation findet nicht statt.

Durch den unmittelbaren Kontakt entsteht ein meist gelblicher, oft leicht trüber Gin. Farb- und Bitterstoffe bleiben im Produkt, weil sie nicht durch das Brennen abgetrennt werden. Mehr zum Verfahren steht im Beitrag zur Mazeration.

Rechtlich ist der Compound Gin ein vollwertiger Gin und fällt unter die EU-Kategorie Gin. Geschmacklich ist er in der Regel gröber als ein destillierter Gin. Es gibt Ausnahmen, gerade bei kleinen Manufakturen, aber als Faustregel hält sie.

Typische Kennzeichen des Compound Gin

  • Meist trüb, mit gelblicher bis bräunlicher Farbe
  • Der Gin wird durch Mazeration gewonnen, also durch Einlegen
  • Sehr einfache Herstellung, weil keine zweite Destillation stattfindet
  • Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 37,5 % vol
  • Fällt unter die EU-Kategorie Gin und ist damit rechtlich vollwertig

Im Gin-Katalog stehen aktuell 3 Einträge zu dieser Sorte. Alle Compound Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Compound Gin wechseln.


Cream Gin

Der Cream Gin geht auf das viktorianische England zurück. In den Gin Palaces wurde einfacher Gin mit Sahne und Zucker gestreckt, um ihn überhaupt trinkbar zu machen. Die Sorte ist also aus der Not entstanden, nicht aus Raffinesse.

Die moderne Wiederauflage arbeitet anders. Frische Sahne wird kalt mitdestilliert, wodurch der Gin klar bleibt und trotzdem cremig wirkt. Neben Wacholder kommen Vanille, eine leichte Zitrusnote sowie Koriander und Pfeffer ins Glas. Im Abgang dominiert die Milde der Sahne.

Cream Gin ist die seltenste Sorte in diesem Überblick. Im Katalog steht dazu bisher kein Eintrag, was schlicht daran liegt, dass mir noch keine Flasche untergekommen ist, die ich verkosten konnte.

Typische Kennzeichen des Cream Gin

  • Ursprünglich aus der Not entstanden: billiger Gin wurde mit Sahne und Zucker versetzt
  • Getrunken wurde er vor allem in England und den Niederlanden
  • Moderne Varianten entstehen durch Kaltdestillation frischer Sahne und bleiben dadurch klar
  • Cremiges Mundgefühl mit Vanille- und Zitrusnoten
  • Keine eigene EU-Kategorie

Im Gin-Katalog stehen aktuell 0 Einträge zu dieser Sorte. Alle Cream Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Cream Gin wechseln.


Gin de Mahón

Die Geschichte des Gin de Mahón beginnt im 18. Jahrhundert und hängt an der britischen Kolonialzeit. Die Baleareninsel Menorca war zwischen 1708 und 1802 mehrfach britisch besetzt. Weil es auf Menorca keinen Gin gab, die Briten aber nicht darauf verzichten wollten, begann die Familie Pons unter dem Namen Xoriguer mit einer eigenen Produktion.

Der entscheidende Unterschied zu allen anderen Sorten: Der Gin de Mahón baut nicht auf Getreidealkohol auf, sondern auf Weinalkohol. Basis bei den Botanicals ist die Wacholderbeere, die übrige Rezeptur hält der Hersteller bis heute geheim. Gebrannt wird in einer Destillationsblase über Holzfeuer, der Dampf zirkuliert durch Kupferrohre.

Nach der Destillation ruht der Gin in Eichenfässern, bevor er abgefüllt wird. Die Farbe bleibt dabei hell, es handelt sich nicht um eine Fassreifung wie beim Reserve Gin. Gin de Mahón ist innerhalb der EU als geografische Angabe geschützt und darf nur rund um Mahón hergestellt werden.

Typische Kennzeichen des Gin de Mahón

  • Darf nur in der Region um Mahón auf Menorca hergestellt werden
  • Basiert auf Weinalkohol statt auf Getreidealkohol
  • Geschützte geografische Angabe innerhalb der EU
  • Wird über Holzfeuer gebrannt und ruht anschließend in Eichenfässern
  • Der Alkoholgehalt liegt meist bei 38 % vol
  • Die vollständige Rezeptur ist nicht öffentlich

Im Gin-Katalog stehen aktuell 1 Einträge zu dieser Sorte. Alle Gin de Mahón im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Gin de Mahón wechseln.


Vilnius Dry Gin

Der Vilnius Dry Gin ist gleichzeitig eine eingetragene Marke und eine eigene Sorte. Wie bei anderen geografisch geschützten Gins zählt der Herstellungsort: Er darf nur in der litauischen Hauptstadt Vilnius produziert werden.

Hinter der Sorte steht die Brennerei Vilniaus Degtinė, die es seit 1907 gibt und die zu den größten Spirituosenherstellern Litauens gehört. Gin steht dort seit rund drei Jahrzehnten im Programm.

Angegeben werden Wacholderbeeren, Koriandersamen, Dillsamen und Orangenschale. Vor allem der Dill ist ungewöhnlich und macht diesen Gin erkennbar. Der Alkoholgehalt liegt bei 45 % vol, der Charakter gilt als sanft mit klarer Piniennote und Zitrus im Hintergrund.

Typische Kennzeichen des Vilnius Dry Gin

  • Geschützte geografische Angabe für die Stadt Vilnius in Litauen
  • Der Alkoholgehalt liegt bei 45 % vol
  • Hergestellt von der Brennerei Vilniaus Degtinė
  • Typische Botanicals: Wacholder, Orangenschale, Dillsamen und Koriander
  • Vom Verfahren her ein London Dry Gin

1808 Gin

Vilnius Dry Gin 44,0 % vol USA

Im Gin-Katalog stehen aktuell 7 Einträge zu dieser Sorte. Alle Vilnius Dry Gin im Katalog ansehen oder auf die Übersichtsseite zum Vilnius Dry Gin wechseln.


Alkoholfreier Gin

Alkoholfreie Alternativen sind der am schnellsten wachsende Teil des Regals, und sie sind gleichzeitig der rechtlich heikelste. Hergestellt werden sie meist als Aufguss oder Destillat aus Wacholder und weiteren Botanicals, dem anschließend der Alkohol entzogen wird oder das von vornherein ohne Alkohol arbeitet.

Rechtlich ist das kein Gin, und es darf auch nicht so heißen. Der Europäische Gerichtshof hat am 13. November 2025 entschieden (Rechtssache C-563/24), dass ein alkoholfreies Getränk nicht als Gin bezeichnet oder aufgemacht werden darf. Zusätze wie alkoholfrei oder Typ ändern daran nichts. Grund ist der Mindestalkoholgehalt von 37,5 % vol, den die EU-Spirituosenverordnung für Gin vorschreibt.

Für dich als Käufer heißt das vor allem eines: Die Produkte bleiben im Handel, nur die Bezeichnung auf dem Etikett ändert sich. Geschmacklich fehlt ohne Alkohol der Träger für die Botanicals, deshalb wirken die meisten Alternativen dünner und kürzer im Abgang. Im Longdrink mit kräftigem Tonic fällt das weniger auf als pur.

Typische Kennzeichen des Alkoholfreier Gin

  • Enthält 0,0 % vol Alkohol und ist damit rechtlich keine Spirituose
  • Die Bezeichnung alkoholfreier Gin ist laut EuGH-Urteil vom 13.11.2025 unzulässig
  • Wird als Aufguss oder entalkoholisiertes Destillat aus Wacholder und Botanicals hergestellt
  • Wirkt pur meist dünner, funktioniert im Longdrink besser
  • Im Handel unter Bezeichnungen wie alkoholfreie Alternative zu finden

Im Gin-Katalog stehen aktuell 5 Einträge zu dieser Sorte. Alle Alkoholfreier Gin im Katalog ansehen.


Welche Gin-Sorte passt zu dir?

Die Sortenbezeichnung sagt dir mehr über den Geschmack als jede Marketingbeschreibung auf der Flasche. Diese Zuordnung nutze ich selbst, wenn mich jemand im Laden anruft und wissen will, was er nehmen soll.

Wenn du das suchstGreif zuWarum
Klassischen Gin TonicLondon Dry Gin oder Dry GinWacholder trägt gegen Tonic, funktioniert mit fast jedem Filler
Etwas Mildes zum EinstiegOld Tom Gin oder Plymouth GinLeicht gesüßt beziehungsweise weicher Stil, wenig Alkoholschärfe
Fruchtig und süßSloe GinSchlehe und Zucker statt Wacholder, auch pur trinkbar
Blumig oder ausgefallenNew Western Dry GinWacholder tritt zurück, andere Botanicals führen
Kräftige CocktailsNavy Strength GinAb 57 % vol setzt sich der Gin gegen Eis und Filler durch
Etwas in Richtung WhiskyReserve Gin oder KorenwijnFassreifung und Malzweinanteil bringen Holz und Getreide ins Glas
Pur trinken am AbendGenever oder Reserve GinVoller Körper, weniger Alkoholschärfe als ein Navy Strength
Ohne Alkoholalkoholfreie AlternativeFunktioniert im Longdrink, pur bleibt wenig übrig

Wie schmeckt Gin?

Kurz gesagt: harzig, würzig, zitrisch, je nach Sorte süßlich. Das lässt sich schlecht in einem Absatz abhandeln, deshalb gibt es dazu einen eigenen Beitrag. Hier beschreibe ich in Worten, wie Gin tatsächlich schmeckt.

Häufige Fragen zu Gin-Sorten

Wie viele Gin-Sorten gibt es?

Rechtlich kennt die EU drei Gin-Kategorien plus den Sloe Gin und die geschützten Herkünfte. In der Praxis haben sich 16 Sortenbezeichnungen etabliert, die dir auf Etiketten begegnen. Genau diese 16 sind in diesem Artikel und im Gin-Katalog abgebildet.

Was ist der Unterschied zwischen Dry Gin und London Dry Gin?

Beide sind trocken und haben maximal 0,1 g Zucker je Liter. Der London Dry Gin darf seine Aromen ausschließlich beim Brennen aufnehmen, danach kommt nur noch Wasser dazu. Ein Dry Gin darf Botanicals und Aromen zu jedem Zeitpunkt zugeben. Der London Dry ist damit die strengere Untergruppe.

Welche Gin-Sorte ist die beste für Gin Tonic?

Für den klassischen Gin Tonic funktioniert ein London Dry Gin am zuverlässigsten, weil sich Wacholder gegen Tonic Water durchsetzt. Wenn du kräftig mixt, viel Eis nutzt oder ein aromatisches Tonic verwendest, ist ein Navy Strength Gin die bessere Wahl.

Ist Sloe Gin überhaupt ein Gin?

Streng genommen nein. Sloe Gin erfüllt die Anforderungen der Gin-Kategorie nicht und ist ein Likör auf Gin-Basis. Die EU führt ihn als eigene Kategorie mit mindestens 25 % vol.

Welche Gin-Sorten sind mild oder süß?

Mild sind Old Tom Gin und Plymouth Gin. Süß und fruchtig ist der Sloe Gin. Auch viele New Western Dry Gins wirken durch Beeren- und Blütennoten weicher, sie bleiben aber technisch trocken.

Warum darf alkoholfreier Gin nicht Gin heißen?

Weil die EU-Spirituosenverordnung für Gin mindestens 37,5 % vol vorschreibt. Der Europäische Gerichtshof hat das am 13. November 2025 bestätigt. Auch Formulierungen wie alkoholfrei oder Typ Gin sind damit unzulässig.

Welche Gin-Sorten sind geografisch geschützt?

Aktuell Gin de Mahón aus Spanien, Vilnius Gin aus Litauen und die Genever-Familie aus Belgien, den Niederlanden sowie Teilen Frankreichs und Deutschlands. Plymouth Gin war bis Februar 2015 geschützt, der Status wurde nicht verlängert.


Den passenden Gin im Katalog finden

Im Ginnatic Gin-Katalog stehen über 2.000 Gins mit Sorte, Herkunft, Alkoholgehalt und Botanicals. Filtere direkt nach der Sorte, die dich interessiert, und schau dir an, was dazu im Regal steht.

Wenn du lieber liest, bevor du kaufst: In den Gin-Testberichten verkoste ich jede Flasche pur, ohne Eis, ohne Tonic Water und ohne Botanicals. Und wenn es günstig sein soll, hilft der Einkaufsführer nach Handelskette weiter.