Gin mit Sprite ist ein einfacher und beliebter Longdrink, die Zitronenlimonade ist eine süßere Alternative zu Tonic Water. Mischt 4 cl Gin mit 12 bis 16 cl Sprite, also im Verhältnis 1:3 bis 1:4, auf viel Eis. Ein Spritzer frische Zitrone oder Limette gleicht die Süße aus und macht den Drink frischer.
Weiter unten erfahrt ihr, wie sich Sprite von Tonic unterscheidet, welche Gin-Stile am besten passen und warum Gin mit Limo zwar ähnlich klingt wie Tom Collins oder Gin Fizz, aber anders schmeckt.
Das Wichtigste in Kürze
- Sprite und andere Zitronenlimonaden sind süßer und weniger bitter als Tonic Water.
- Das gängige Verhältnis liegt bei 1:3 bis 1:4.
- Zitrus-Gins und klassische London Dry Gins passen am besten.
- Frische Zitrone oder Limette verhindert, dass der Drink zu süß wird.
- Tom Collins und Gin Fizz nutzen frischen Zitronensaft, Zucker und Soda statt fertiger Limonade.
Sprite statt Tonic: was ist anders?
Was unterscheidet eine Zitronenlimonade eigentlich von Tonic Water? Der wichtigste Punkt ist das Chinin. Tonic enthält diesen Bitterstoff, Sprite und andere Zitronen-Limetten-Limonaden nicht. Dadurch fehlt die herbe Note, die viele am Gin Tonic schätzen und andere eher abschreckt.
Dazu kommt der Zucker. Sprite ist deutlich süßer als ein klassisches Tonic Water, das je nach Marke bei rund 30 bis 40 kcal pro 100 ml liegt. Die Limonade bringt dafür eine klare Zitronen- und Limettennote mit, die gut zu den Zitrusschalen im Gin passt. Viele Gins enthalten ohnehin Zitronen- oder Orangenschale als Botanical.
| Merkmal | Tonic Water | Sprite / Zitronenlimo |
| Bitterkeit | deutlich, durch Chinin | keine |
| Süße | mittel bis gering | hoch |
| Aroma | herb, teils mit Zitrus | Zitrone und Limette |
| Wirkung auf den Gin | betont Wacholder und Kräuter | betont Zitrusnoten, mildert Wacholder |
Für Einsteiger ist Gin mit Sprite deshalb oft der leichtere Zugang. Wer später doch Lust auf etwas Herberes bekommt, kann zu Bitter Lemon wechseln, das Chinin und Zitrone kombiniert.
Mischverhältnis und Zubereitung
Weil Sprite so süß ist, verträgt der Drink eher etwas mehr Gin als bei Cola. 1:3 ist ein guter Startpunkt. So geht es:
- Ein Longdrinkglas mit großen Eiswürfeln füllen.
- 4 cl Gin einfüllen.
- 1 bis 2 cl frischen Zitronen- oder Limettensaft dazugeben.
- Mit 12 cl gut gekühlter Sprite auffüllen.
- Kurz umrühren und mit einer Zitronenscheibe, Limette oder Gurkenscheibe garnieren.
Statt Sprite funktionieren andere Zitronenlimonaden, 7Up oder auch eine Bio-Zitronenlimo. Letztere sind oft weniger süß und schmecken natürlicher. Mit Minze und Gurke wird aus dem Grundrezept ein erfrischender Sommerdrink, ähnlich dem Cucumber Lemonade Chiller.
Welcher Gin passt zu Sprite?
Im Grunde passt fast jeder Gin. Einige Stile harmonieren aber besonders gut:
- Zitrus-Gins: Gins mit Zitrone, Limette oder Grapefruit greifen das Aroma der Limo auf. Beispiele sind der Malfy Gin con Limone und der Tanqueray Rangpur Lime.
- London Dry Gin: Ein wacholderbetonter Gin bildet einen trockenen Kontrast zur süßen Limo und verhindert, dass der Drink wie Limonade schmeckt.
- Gurken-Gins: Hendrick’s oder der Gordon’s Crisp Cucumber passen gut, wenn ihr mit Gurke garniert.
Vorsicht bei süßen Pink Gins oder Gin-Likören. In Kombination mit Sprite wird der Drink schnell klebrig süß. Hier lohnt sich eher Soda mit etwas Zitrone.
Unterschied zu Tom Collins und Gin Fizz
Gin, Zitrone, Süße und Kohlensäure: Das klingt nach Gin mit Sprite, beschreibt aber auch zwei Klassiker der Barkultur. Der Unterschied liegt in den Zutaten und der Zubereitung.
Der Tom Collins besteht aus Gin, frisch gepresstem Zitronensaft, Zuckersirup und Soda. Er wird im hohen Glas auf Eis gebaut. Weil ihr Säure und Süße selbst dosiert, schmeckt er frischer und weniger süß als ein Drink mit fertiger Limonade.
Der Gin Fizz nutzt dieselben Grundzutaten, wird aber kräftig geschüttelt und ohne Eis in einem kleineren Glas serviert, anschließend mit Soda aufgegossen. Manche Varianten enthalten Eiweiß für eine Schaumkrone. Welcher Gin sich dafür eignet, steht in der Antwort Welcher Gin für einen Gin Fizz?.
Gin mit Sprite ist also die schnelle, unkomplizierte Version. Wer mehr Kontrolle über Süße und Säure möchte, greift zum Tom Collins.
Häufige Fragen zu Gin mit Sprite
Wie heißt Gin mit Sprite?
Einen offiziellen Namen gibt es nicht. Meist heißt der Drink schlicht Gin Sprite oder Gin Lemon. In Italien ist Gin Lemon mit Zitronenlimonade ein verbreiteter Barklassiker.
Kann man Gin mit Sprite Zero mischen?
Ja, die zuckerfreie Variante funktioniert gut. Der Drink wird weniger süß und der Gin tritt stärker in den Vordergrund.
Ist Gin mit Sprite stärker als Gin Tonic?
Nein, bei gleichem Verhältnis ist der Alkoholgehalt gleich. Durch die Süße schmeckt man den Alkohol aber weniger, deshalb lohnt es sich, bewusst und maßvoll zu trinken.
- Womit mischt man Gin?: alle Filler mit Verhältnis und Drink.
- Gin mit Bitter Lemon: die herbe Zitronen-Variante.
- Kann man Gin mit Cola trinken?: die würzige Alternative.
- Tom Collins: das Rezept für den Klassiker.
Weitere Fragen und Antworten rund um Gin findet ihr unter Antworten. Cheers!

