Geschrieben von
Maximilian Mende
Ginmaster
Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.
Über 700 Gins verkostet, einen eigenen gebrannt.·seit 2015·LinkedIn·Facebook·Tripadvisor·Google Maps·Homepage
Ein ganz normales Gewürz als Gin Botanical?
Der schwarze Pfeffer ist wahrscheinlich das Gewürz mit dem hier Jeder in Deutschland aufwächst. Egal was in Deutschland oder in Europa gekocht wird. Schwarzer Pfeffer dient fast immer als Geschmacksträger und Aromageber. Egal ob in Suppen oder bei einem Schweinebraten oder Schnitzel – Schwarzer Pfeffer ist aus unseren Küchen nicht wegzudenken.
Wie auch der weiße Pfeffer wächst die mehrjährige Kletterpflanze meist in tropischen Regionen wie Vietnam, Indonesien, Indien, Malaysia, Thailand oder Brasilien. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen und kann bis zu 30 Jahre reichlich Früchte tragen.
Der schwarze Pfeffer ist der günstigste Pfeffer auf dem Markt. Er wird in großen Mengen exportiert und ist somit ein Industrie und Massenmarkt Produkt welches überall auf der Welt sehr günstig erhältlich ist. Aber auch hier gibt es je nach Qualität Preisschwankungen, desto höher die Qualität umso höher der Preis.
Das Aroma des schwarzen Pfeffers
Wie schmeckt nun schwarzer Pfeffer und wie harmoniert er in einem Gin als Botanical? Den typischen Pfeffergeschmack kennt wohl jedes Kind, kombiniert man aber Pfeffer mit Alkohol verstärkt sich die Schärfe und eine stärkere Schärfenote ensteht. Kombiniert mit den richtigen Botanicals kann er einen Gin deutlich aufwerten und ihm ein breiteres Aroma geben.
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