Auf einer Holzunterlage steht eine mit Pinienkernen gefüllte Glasschale, um die herum ein paar Pinienkerne verstreut liegen.

Piniensamen

Geschrieben von

Ginmaster

Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.

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Pinienkerne

Piniensamen oder auch unter Pinienkerne bekannt sind super schmackhafte kleine Samen die super in den Salat passen. Neben Pinien ist diese Frucht auch noch unter den Namen Pigonle bekannt. Die Pinie ist ein Baum welcher in der mediterranen beheimatet ist. Besonders in der arabischen Küche haben Pinenkerne eine feste Position bezogen.

Auch in der italienischen Küche sind diese Kerne nicht wegzudenken. Das Pesto alle Genovese hat einen sehr hohen Bestandteil an Piniensamen und ist deshalb auch so aromatisch. Die Kerne bestehe zu über die Hälfte aus Fett. Daher sind diese Kerne nicht unbedingt für eine Diät oder eine ausgewogene Ernährung geeignet. Meist werden Sie auch in der Küche nur in sehr geringen Mengen verwendet da die ätherischen Öle die in den Kernen enthalten sind schon ein sehr starkes Aroma mitbringen.

Wie schmecken Piniensamen?

Beim Geschmack tue ich mich wie immer etwas schwer die Pinienkerne genauer zu beschreiben. Es ist ein sehr eigener Geschmack den man so sonst selten findet und nicht wirklich vergleichen kann. Das Aroma ist leicht bitter, nussig und holzig zu gleich. Bei übermäßigen Verzehr habe ich auch schon erlebt das meine Zunge leicht pelzig wurde.

Aber was hat die Pinie im Gin verloren? Als Botanical wird der Piniensamen tatsächlich in einigen Gin Sorten verarbeitet. Allerdings kann ich nicht genau beurteilen wie sich diese Kerne auf den Geschmack des Gins umsetzt.

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