Eine Nahaufnahme zahlreicher getrockneter, brauner Alligatorpfeffer-Samen, die ihre raue, strukturierte Oberfläche zeigt.

Paradieskörner

Geschrieben von

Ginmaster

Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.

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Körner aus dem Paradies?

Paradieskörner oder auch Aframomum melegueta ist ein Ingwergewächs. Dieses Gewächs findet man hauptsächlich im tropischen Afrika. Hauptanbaugebiet ist hier Ghana. Früher waren die Körner besonders beliebt, da diese weniger Kosten als der herkömmliche Pfeffer. Besonders in Europa wurden sie deshalb als Pfeffer-Ersatz genutzt.

Wie schmecken Paradieskörner?

Den Geschmack von Paradieskörner kann man glaub ich am besten mit dem Geschmack von Ingwer vergleichen. Eine leichte Schärfe aber ohne im Gaumen zu brennen. Das Gewürz findet sehr hohen Anklang in Gourmet-Küchen der Welt.
Im Gin geben sie dem Neutralalkohol eine milde Schärfe – die sich aber Geschmacklich schon sehr stark vom Pfeffer unterscheidet.

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