Ein bärtiger Mann hält Pokerchips und einen Drink – einen der fünf beliebtesten Casino-Gin-Cocktails – an einem roten Pokertisch mit Karten und gestapelten Chips in der Hand und blickt unter dramatischer Beleuchtung intensiv in die Kamera.

Die 5 beliebtesten Casino Gin-Cocktails

Geschrieben von Ginmaster

Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.

Über 700 Gins verkostet, einen eigenen gebrannt.·seit 2015·LinkedIn·Facebook·Tripadvisor·Google Maps·Homepage

Ein Abend im Casino ist immer etwas Besonderes, von dem viele schwärmen. Nicht nur die elegante Kleidung und die Atmosphäre tragen zu der schönen Stimmung bei. Der passende Drink gehört genauso dazu. Die Auswahl ist riesig. Für jeden Geschmack gibt es das richtige Angebot: Champagner, ein schlichter Whiskey, oder eben Gin-Cocktails. Wir haben uns fünf davon genauer angeschaut. Alle basieren auf Gin. Im Geschmack ist trotzdem jeder für sich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Martini: Gin, Wodka und trockener Wermut, geschüttelt oder gerührt, mit Olive serviert.
  • Gin & Tonic: der Klassiker unter den Longdrinks. Heute in unzähligen Varianten, mit Fruchttonic oder Gurke.
  • Tom Collins: Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Soda. Ein erfrischender Collins-Drink.
  • Gin Gimlet: nur Gin und Limecordial. Ein intensiver Shortdrink mit Wurzeln im 19. Jahrhundert.
  • Southside: Minze, Zitronensaft, Gin und Zuckersirup, kräftig geschüttelt.

Martini

Ein Martini ist der Klassiker unter den Cocktails. Spätestens seit James Bond kennt ihn wohl wirklich jeder. Die Frage ist nur: geschüttelt oder gerührt? Der Martini ist ein starker Aperitif, also ein Drink, der vor dem Essen genossen wird. Gin, Wodka und trockener Wermut sind die Grundzutaten. Klassisch wird der Cocktail auf Eis gerührt und dann ohne Eis serviert. Eine aufgespießte Olive darf aber im typischen Martiniglas am Ende als i-Tüpfelchen nicht fehlen.

Gin & Tonic

Ein mundiger, eisgekühlter Gin & Tonic schmeckt nicht nur im Casino und ist eine großartige Erfrischung. Ursprünglich war der Gin & Tonic genau das, was er beschreibt: ein Drink gemischt aus Gin und Tonicwasser, serviert mit Eis und Zitrone. Heute ist die Vielzahl der Gin-Sorten beachtlich, und auch Tonic ist nicht mehr einfach nur Tonic. Blau oder pink. Mit Geschmack nach Früchten oder Kräutern. Gurke statt Zitrone geht auch. Der Fantasie für den Lieblings-Gin-Tonic sind kaum noch Grenzen gesetzt.

Tom Collins Cocktail

Genau wie der Gin & Tonic ist der Tom Collins ein Longdrink, der auf Gin basiert. Zuckersirup und Zitronensaft sind allerdings noch weitere wichtige Zutaten. Diese rührt man zuerst zusammen mit dem Gin direkt im Glas, gibt dann noch Eis hinzu und am Ende Soda. Der Tom Collins erfrischt und ist eine perfekte Abwechslung für Gin-&-Tonic-Fans. In der Cocktail-Welt gehört er zu den sogenannten Collins-Drinks. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nach Spirituose als Basis.

Gin Gimlet

Der Gin Gimlet ist, anders als der Gin & Tonic, ein Shortdrink mit einem sehr intensiven Geschmack. Er besteht aus nur zwei Zutaten: Gin und Limecordial. Man kann sie zu gleichen Teilen mischen. Klassisch hat der Cocktail aber einen größeren Gin-Anteil. Die Geschichte des Gin Gimlet reicht bis in die Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts zurück, als britische Seeleute Limesaft gegen Skorbut tranken und irgendwann Gin dazugaben. Und seitdem hat er sich zum Klassiker entwickelt, der auf keiner guten Barkarte fehlt.

Southside

Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt dieser Gin-Cocktail aus der South Side von Chicago. Pure Erfrischung ist garantiert. Zerstoßene Minzblätter, Zitronensaft, Gin, Eis und Zuckersirup werden im Cocktailshaker gut durchgeschüttelt. Sobald der Drink fertig ist, serviert man ihn entweder in einem Martiniglas oder einer Cocktailschale. Ein Minzblatt obendrauf macht den optischen Genuss dann perfekt.

Worauf du achten solltest

Die Wahl des Gins entscheidet bei allen fünf Cocktails über den Charakter des Drinks. Ein London Dry Gin mit klarer Wacholdernote wirkt in Martini und Gimlet strenger. Ein milderer Gin mit Zitrusnote passt oft besser zu Tom Collins oder Southside. Wer unsicher ist, probiert am besten zwei unterschiedliche Gin-Stile im selben Rezept aus und schmeckt den Unterschied direkt heraus. Auch die Eiswürfelgröße spielt eine Rolle. Große Würfel schmelzen langsamer. Das verwässert den Drink weniger schnell, was besonders bei Longdrinks wie Gin & Tonic zählt.

Wer beim Ausgehen unsicher ist, was am besten schmeckt, orientiert sich an der eigenen Vorliebe für Süße oder Bitterkeit. Wermut-Fans greifen zum Martini. Fans von Frische eher zum Southside oder Gin & Tonic. Mehr zu einzelnen Gin-Sorten und deren Herstellung findest du in unseren weiteren Beiträgen.

Fazit