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3 Gins aus England

Gin aus England

England und der Gin, da steckt jede Menge Geschichte dahinter! Der Genever, der aus dem Gebiet der Niederlanden stammte, wurde 1689 nach England gebracht, als Wilhelm III. von Oranien-Nassau den Thron bestieg. Nicht nur er, auch englische Soldaten, die die Holländer im Holländisch-Spanischen Krieg unterstützten, brachten den Schnaps mit auf die Insel, der schließlich den Namen „Gin“ bekam. Der König belegte den Import von französischem Alkohol mit hohen Steuern und befreite die englische Produktion von Wacholderschnaps zeitgleich von der Besteuerung. Schließlich wurde 1690 festgelegt, dass Gin nur aus englischem Getreide produziert werden darf.

Zunächst wurden in England raue, harte Gins mit wechselndem Alkoholgehalt produziert, bis in Nordamerika immer mehr Kapazitäten für den Getreideanbau freigegeben wurden. Dadurch wurde die Produktion von Alkohol deutlich günstiger und der Gin, der eigentlich in gehobeneren Kreisen getrunken wurde, erfreute sich auch immer größerer Beliebtheit bei den unteren Gesellschaftsschichten. Also erhob die englische Regierung hohe Steuern und verschärfte ihre Qualitätskontrollen, um den Gin wieder mehr in die höheren Kreise zu bringen. Das Destillieren zur Herstellung von Gin wurde in England stetig weiterentwickelt und neu entdeckt.



The Gin Act 1751

Der Gin Act 1751 war eines der wichtigsten Gesetze in dieser Zeit. Diese Regelung verbot es den Destillateuren, ihre Ware an nicht-lizensierte Händler zu verkaufen, außerdem waren die Steuern abhängig von der Größe der Händler. Kleine Kaufleute mussten einen immens hohen steuerlichen Beitrag zahlen, während große Bars sich die deutlich geringeren Steuern leicht leisten konnten. Dies führte dazu, dass der Gin nur noch in größeren Pubs verkauft wurde, wo die Kontrollen hinsichtlich der Qualität um ein Vielfaches verstärkt waren.

Bis heute steht der englische Gin bei Fans aus aller Welt ganz oben auf dem Wunschzettel, da geschmacklich für alle etwas dabei ist. Viele Rezepturen basieren auf Ideen aus den Jahren um 1750 und beinhalten ausgezeichnete, pflanzliche Extrakte. Trotz vieler bekannter, traditioneller Gins, ist man in England stets darum bemüht, stetig neue, innovative Produkte auf den Weltmarkt zu bringen. Diese Kombination aus Klassikern und modernen Kreationen, die auf der ganzen Welt hohen Anklang finden, lassen England weiterhin als das Mutterland des Gins gelten.

Der Gin, der in „Gin“ und „Destillierter Gin“ unterschieden wird, beinhaltet einen großen und bekannten Gin, der zu den destillierten Arten gehört und auf der ganzen Welt bekannt ist: Der London Gin. Neben den pflanzlichen Stoffen darf er keine anderen zugesetzten Zutaten außer Wasser enthalten und muss mindestens 37,5/ Alkohol beinhalten. Er darf keine Farbstoffe in sich tragen und wird ausschließlich aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs gewonnen.

Das Beispiel des London Gin zeigt schon, welche Vormachtstellung der Gin aus England im weltweiten Vergleich einnimmt. Viele Brände aus dem Königreich sind problemlos in größeren Mengen auch bei uns zu erwerben, da die Produktion durch die weltweite Beliebtheit in großen Mengen erfolgt.

#1 Gin aus England

Brockmans Intensly Smooth Premium Gin
Der Brockmans Gin ist natürlich kein langweiliger Gin sondern hat schon einen sehr pikanten und außergewöhnlichen Geschmack. Mit Botanicals wie Blaubeere und Brombeere hat er ein schönes beeriges Aroma kombiniert mit dem typischen Wacholdergeschmack.

#2 Gin aus England

Jinzu Gin
Zugegeben ist der Jinzu Gin nicht der Gin den man sich unter einem Gin aus England vorstellt. Allerdings wird dieser sehr individuelle Gin tatsächlich in UK produziert. Er riecht nach frischen Wacholder, Yuzu-Frucht und dann natürlich noch der Reisduft des Sake Weins. Schon alleine diese Duftnoten machen klar das es sich nicht um einen Gin von der Stange handelt.

Jinzu Gin | Britischer Gin mit japanischem Einschlag | Geschmacksreiches Aroma mit Zitrusfrische |...
  • JAPANISCHE EXOTIK - Ein weicher destillierter Gin mit einem Herz aus Sake: Jinzu hat sich sowohl die delikaten Geschmacksnoten als auch die Philosophie Japans zu eigen gemacht. Dieser Gin wird in einem traditionellen Kupferkessel gebrannt und mit einem Schuss destilliertem Sake abgerundet. Die Spirituose gründet auf beinahe 250 Jahren Tradition und Fachwissen in der Spirituosenbrennerei.
  • AROMA PUR - Jinzu ist die Kombination aus britischem Gin, delikaten Kirschblüten- und Yuzu-Zitrusfrucht-Aromen, und japanischem Sake.

#3 Gin aus England

Brokers Gin Dry
Der Brokers Gin ist ein echter Klassiker aus England. Alleine der Hut macht ihn zu einem unvergesslichen Gin aus dem Gin Regal. Mit klaren Wacholder- und Koriander-Noten ist der Brokers Gin ein sehr guter Gin für Cocktails. Hierbei ist das Preis Leistungsverhältnis ideal – einen Liter des Gins gibt es bereits ab 25,48 Euro auf Amazon

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Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Clitoria Dry Gin

Clitoria Dry Gin

Als echter Landshuter freut es mich umso mehr wenn wieder ein neuer Gin aus Bayern kommt. Der Clitoria Dry Gin kommt aus Rosenheim und wird von dem Unternehmen Brennerei Stocker produziert. Bei diesen Gin handelt es sich um eine Sonder-Edition des Stocker’s Tschin.

Zugegeben musste ich etwas schmunzeln als ich das erste Mal den Namen des Gins gelesen habe. Ich fühlte mich irgendwie in die Grundschule zurückversetzt wo man mit solch einem Wort noch die ganze Klassengemeinschaft zum lachen bringen konnte. Aber ich bin ja hier nicht zum Witze erzählen sondern will euch hier diesen Gin etwas näher bringen. Beim dem Clitoria Dry Gin handelt es sich um einen klassischen Dry Gin. Wenn man die Flasche so in der Hand hält wird man erstmal von der Farbe erstaunt sein. Die Farbe des Clitoria Gins ist schon ein brutaler Hingucker den ich so selbst auch noch nie bei Gin gesehen hab.

Die Farbe des Gins ensteht durch Mazeration der Blüte von der Schmetterlingserbse und der Orangenblüte. Die Blüte der Schmetterlingserbse kenne ich so noch nicht als Botanical und bin nun umso mehr gespannt was diese Blüte so mit sich bringen kann.

Die Flasche Clitoria Gin gibt es bereits ab 18.00 Euro im Online Shop der Brennerei Stocker. Der halbe Liter Clitoria Gin liegt bei 35 Euro. Der Preis ist für diesen Gin auf Jedenfall gerechtfertigt, da er im Gin-Regal doch etwas heraus sticht. Dafür bekommt man dann aber auch einen Gin der Geschmacklich einiges zu bieten hat. Mit 43% Alkoholanteil spielt der Gin im Mittelfeld mit und ist nicht zu stark.

Wie riecht der Gin?

Natürlich, wie immer, kommt vor dem eigentlich Tasting das Nosing. Hier stecke ich meine Nase in Dinge die mich was angehen. So zum Beispiel in den Gin der gerade vor mir steht. Der Gin leuchtet in seiner sehr individuellen Petrolfarbe und macht wirklich Lust auf mehr. Ich öffne vorsichtig den Drehverschluss der Flasche der mit einem Papiersiegel versiegelt ist. Auf dem Papiersiegel findet man die Information „Stocker’s Gin“. Wenn man die Flasche dann endlich geöffnet hat – merkt man ein sehr starkes Kräuter Aroma in der Nase – gefolgt von etwas Frischen das wahrscheinlich vom Lemongras kommt. Auch die Zimt- und Koriandernote ist sehr deutlich aus der Flasche zu entnehmen. An sich ein sehr mildes und fein abgestimmtes Aroma welches meine Nase kitzelt. Im Vergleich zum Stocker’s Tschin weniger Scharf und besser abgerundet.

Wie schmeckt Clitoria?

Nach dem Nosing ist es natürlich immer wichtig das Tasting zu machen. Ansonsten wäre es wie Schwimmen im Schwimmbecken ohne Wasser – also irgendwie doch nicht so reizend. Ich nehme nun also ein Glas mit schönen dicken Ice-Cubes – so wie man es für ein ordentliches Tasting halt macht. Der Gin hat Zimmertemperatur und lässt meine Eiswürfel leicht schmelzen. Natürlich werden jetzt einige Denken „Das verwässert doch den Gin“ aber durch diese Prozess werden einige Aroma frei gesetzt die beim Nosing nicht so deutlich zu erkennen sind. Daher ist es für mich ein sehr wichtiger Schritt den Clitoria Dry Gin auf Eis zu verkosten. Das Duftaroma in der Nase wird milder und die Schlehe wird deutlicher – eine leichte Süße ist nun zwischen den ganzen Kräutern zu erkennen. Da ich leider nicht das Aroma der Blüte der Schmetterlingserbse kenne kann ich leider nicht genau beurteilen wie viel Aroma hier von diesem Botanical kommt.

Nun nehme ich endlich den ersten Schluck. Der Gin läuft über meine Zunge – er ist wesentlich milder als der Tschin aus dem Hause sehr gut abgestimmt mit einer Süße und aber denoch sehr fruchtigen und starken Kräuternote. In der Gesamtbetrachtung ist der Gin etwas verspielter als ein gewöhnlicher Dry Gin. Allerdings sind die Aromen so gut aufeinander abgestimmt das dieser Gin wirklich hervorragend schmeckt.

Tasting-Zusammenfassung Clitoria Dry Gin

Der Clitoria Dry Gin ist definitiv mein Favourite aus dem Hause Stocker. Nicht nur die Farbe lädt ein diesen Gin zu kaufen sondern auch der Geschmack der sehr gut abgestimmt ist.

  • Angenehmer fruchtiger Geschmack
  • Eine angenehme Süße durch die Schlehe
  • Tolle Frische durch das Lemongras
  • Kein Typischer Dry Gin
  • Außergewöhnliche Farbe

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Gin Streckbrief

Gin Name: Clitoria Dry Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Brennerei Stocker

Land: Deutschland

Farbe: Blau

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://www.brennerei-stocker.de/

Preis:

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Das perfekte Gin Tasting

Gin Tasting in Perfektion

Für einen geselligen Gin-Liebhaber gibt es wohl kaum etwas Schöneres: In gemütlicher Runde mit guten Freunden oder solchen, die es hoffentlich bald werden, zusammensitzen, bekannte, leckere Gin-Sorgen probieren, neue, aufregende Rezepturen testen und am Ende mit gewonnen Erfahrungen und Bewertungen perfekte Inspirationen für den nächsten Gin-Kauf gesammelt haben.

Für ein Gin Tasting gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann den geselligen Abend organisieren lassen und ihn in vorgegebenen Locations mit Experten verbringen, oder aber, man entscheidet sich für die privatere Runde Zuhause.
Wenn ihr genau DAS vorhabt und euren Freunden und Bekannten den perfekten Gin-Abend bereiten wollt, haltet euch einfach an diese Checkliste und das Tasting wird ein unvergesslicher Moment werden!

#1. Die perfekte Umgebung

Klar, der Gin steht im Vordergrund. Aber das Ambiente ist unerlässlich für einen lustigen Abend, an dem viel gelacht und gefachsimpelt werden soll. Je nachdem, wie viele Personen ihr erwartet, sollte die Runde natürlich groß genug sein. Wichtig ist, dass ein großer Tisch bereitsteht, auf dem die Gins präsentiert werden. Habt ihr also vor, das Tasting gemütlich in Mitten einer großen Sofalandschaft stattfinden zu lassen, organisiert einen von der Höhe her perfekten Tisch, der genug Platz bietet.

#2. Zutaten

Ein paar Dinge dürfen bei einem Gin Tasting niemals fehlen. Ganz oben sollten auf eurem Einkaufszettel daher folgende Dinge stehen:

  • Gin (als Flasche oder in Form eines Tasting-Sets, das man kaufen kann)
  • Tonic Water
  • Tasting-Gläser
  • Mineralwasser
  • Weißbrot
  • Zettel und Stifte
  • Das Mineralwasser sowie das Weißbrot sind dafür da, die Geschmacksnerven nach dem Probieren eines Gins wieder zu neutralisieren. Mit Hilfe von Bewertungsbögen, dafür die Zettel und die Stifte, wisst ihr nach dem Tasting, was der Gaumen eurer Teilnehmer so geschmeckt hat.

    #3. Der Gin

    Welcher Gin eignet sich am besten für das Tasting und vor allem: Wie viele verschiedene Sorten soll ich meinen Gästen anbieten? Verbringt ihr den Abend mit Freunden, ist vermutlich bekannt, ob diese eher intensiven Gin bevorzugen oder eher das Fruchtige mögen. Außerdem sollte man nie zu viele Sorten auf den Tisch bringen, denn das kann die Geschmacksnerven unnötig überfordern. Das gleiche gilt für die Frage „Bekannte Sorten kaufen oder neue Gins mitnehmen?“. Auch hier gilt: Man ist schnell überfordert. Beim Probieren neigt man dazu, alles mit einem Gin, den man entweder sehr gerne oder überhaupt nicht mag, zu vergleichen. Dadurch fällt es bei vielen noch nie getrunkenen Gin-Sorgen sehr schwer, objektiv zu urteilen und wirklich Neues schmecken zu können.

    Optimal wäre es, sich 5-8 Gins auszusuchen, die man seinen Gästen präsentiert. Bedenken muss man hierbei, dass schon einiges zusammenkommt, wenn man jeden Gin probiert und einen besonders schmackhaften vielleicht sogar ein zweites Mal kosten möchte. Je nachdem, wie es um die Trinkfestigkeit der Gäste steht, sollte man mehr oder doch lieber weniger Gin-Sorten zur Verkostung anbieten. Hierbei sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Unterschiede deutlich zu schmecken sind. Gerade, wenn ihr Gäste dabeihabt, die (noch) keine Gin-Experten sind, würden sich diese bei der Unterscheidung schwer tun, wenn die Gins recht ähnlich behaftet sind.
    Folglich sollten die Gastgeber von sanft bis herb alle Richtungen auftischen. Das impliziert natürlich, dass jene Gastgeber sich äußerst gut mit Gin und seinen Tücken auskennen, aber bei einem Tasting sollte das ja ohnehin die Voraussetzung sein. Gleiches gilt für die Preisklasse, auch hier ist es spannend, die verschiedenen Kategorien zu schmecken. Außerdem schont so ein etwas günstigerer Gin ja auch mal das Budget.
    Tipp: Der Monkey 47 sollte unbedingt in euren Einkaufswagen wandern!

    #4. Die richtige Reihenfolge

    Wenn man sich für seine 5-8 Gin-Sorten entschieden hat, stellt sich die Frage nach der richtigen Reihenfolge. Oder ist es egal, welchen Gin die Gäste zuerst probieren und bewerten? „Kommt darauf an“, lautet die vielsagende Antwort. Eine pauschale Begründung, die Gin 1 oder Gin 7 an die erste Stelle beim Verkosten setzt, gibt es nicht. Dafür aber ein paar Tipps, die bei der Festlegung der Reihenfolge ganz hilfreich sind.
    Wechselt intensive, wacholder-lastige Gins mit fruchtigen Zitrus-Aromen ab
    Besondere Gins, die einen unverwechselbaren Geschmack haben, sollten nicht direkt hintereinander probiert werden
    Nach 2 probierten Sorgen kann eine kleine Pause hilfreich sein

    Ein trockener Gin bildet den idealen Beginn des Tastings

    #5. Wie viel Gin wird gekostet?

    Diese Frage beantwortet natürlich auch das „welche Gläser brauche ich eigentlich“. Etwa 2-4 cl sollten pro Gin pro Person in das Glas gefüllt werden. Empfehlenswert sind für das Tasting Grappa-Gläser oder kleine Whiskey-Schwenker.

    #6. Der Bewertungsbogen

    Wie bereits erwähnt, erhält jeder Teilnehmer des Tastings einen Bewertungsbogen, auf dem er seine Erfahrungen und Eindrücke der jeweiligen Gins angibt. Zu Beginn wird festgehalten, wie viel Prozent Alkohol der Gin enthält, wie alt er war, aus welcher Region er stammt und ob die Verköstigung mit oder ohne Wasser stattfand. Im Anschluss an die Basisinformationen werden nun Geruchsaroma und Geschmack bewertet. Wie genau diese Bewertungsbögen die einzelnen Komponenten inspizieren, hängt natürlich von eurem Know-How ab. Es gibt einige Bewertungsbögen, die man sich als Vordruck anschauen und bei Bedarf und guten Kenntnissen der Teilnehmer natürlich auch individuell ergänzen kann.

    Beim Geruchsaroma sieht die Bewertung wie folgt aus:
    Bewertung der Konsistenz: von dünn zu ölig
    Einordnung des Geruchs in die Sparten: Zitrus, Frucht, Blume, Würze, Kräuter, Süße, Erde und Schärfe

    Hinsichtlich des Geschmacks ergibt sich folgende Bewertung:

    Bewertung der Farbe: Klar, hellblau, rot, blau, sonstige
    (hierbei bitte beachten, dass eure gewählten Gläser die Farbe beim Schwenken verändern können.)
    Einordnung des Geschmacks in die Sparten: Zitrus, Frucht, Blume, Würze, Kräuter, Süße, Erde und Schärfe

    Was außerdem gemessen wird, ist der Abgang der Länge. Abschließend vergibt jeder Teilnehmer seine Bewertung für den Gin.

    Für euer perfektes Gin Tasting haltet euch also an folgende Checkliste:

    • Auf Grund der Teilnehmeranzahl steht ein perfekter Raum mit geeigneter Ausstattung (Sitzmöglichkeiten und Tisch) bereit
    • Der Gin ist gekauft: 4-8 Sorten, von billig bis teuer sowie von fruchtig bis herb ist alles dabei
      Die Gläser sind gekauft
    • Separat stehen Mineralwasser und Weißbrot zur Neutralisierung bereit
    • Eine Reihenfolge der Gins ist festgelegt
    • Informationen zu den einzelnen Gins sind gesammelt und können in lustiger Runde gut erklärt werden
    • Die Bewertungsbögen sind erstellt, ausgedruckt und bereitgelegt, ebenso wie die Stifte

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    Ginnatic London Dry Gin

    Testbericht Journeyman Distillery Bilberry Black Hearts Gin

    Bilberry Black Hearts Gin

    Zugegeben erreichen mich derzeit nicht oft Gins aus den USA. Darum freut es mich umso mehr das ich hier einen echten amerikanischen Gin habe mit einer Besonderheit die es sonst, nicht so häufig, auf dem Gin-Markt gibt.

    Dieser Gin reift nach der Destillierung noch eine bestimmte Zeit in neuen Weißeichenfässern, wo er dann sein ganz unverwechselbares Aroma bekommt. Zugegeben ist dieser Gin kein Gin wie man es erwartet – er ist verspielt hat eine sehr intensive Duftnote welche schon fast an einen Whiskey erinnert aber schmeckt wirklich außergewöhnlich und wenn ich außergewöhnlich meine, meine ich wohl außergewöhnlich gut.

    Das Unternehmen produziert den Gin in Three Oaks Michigan. Hier werden aber nicht nur Gins destilliert sondern der Hauptfokus liegt hier ganz klar auf Whiskey. Das Unternehmen Journeyman hat hier eigentlich den den Fokus ganz klar auf die Whiskeyproduktion, kann aber durch die Jahrelange Erfahrung bei der Produktion von Destillaten sicher auch gute Gins erschaffen. Da dieser Gin noch in Eichenfässern gelagert wird handelt es sich um einen Reserve Gin.

    Vertrieben wird der Journeyman Gin vom Unternehmen Haromex Development GmbH in Brüggen.

    Schon von Außen wirkt der Gin nicht wie ein typischer Gin. Würde die Aufschritt Joruneyman Distillery Bilberry Black Hearts Gin nicht auf der Flasche stehen, könnte man die Flasche sehr gut mit einer Flasche Whiskey verwechseln. Da die Farbe eher sehr untypisch für einen Gin ist. Die Flasche fast ganze 500 ml des edlen Destillats und kommt mit 45% Alkoholgehalt.

    Zu kaufen gibt es den Gin unter https://koelnerrumkontor.de/gin/journeyman-bilberry-black-hearts-aged-gin-0-5-liter-45. Hier gibt es den Gin bereits ab sehr günstigen 27 Euro.

    Wie riecht der Journeyman Gin?

    Natürlich komme ich nach der ganzen Einleitung nun endlich zu dem wichtigsten Punkt meines Tastings. Oder besser gesagt zu dem zweit wichtigsten Punkt. Dem Nosing – beim Nosing hat man die Möglichkeit den Gin mit der Nase zu analysieren und zu verstehen welcher Charakter er in sich trägt. Die Flasche Journeyman Distillery Bilberry Black Hearts Gin ist sehr hochwertig versiegelt. Man muss hier eine Art Wachsschicht mit dem Verschluss mit abreißen um an den Gin zu kommen. Der Verschluss selbst ist aus Kunststoff. Hier hätte ich mir einen echten Holz- oder Kork-Verschluss gewünscht, aber man kann ja nicht Alles haben. Ich öffne nun also die Flasche und halte meine Nase über den Gin – ein sehr intensives Aroma – leicht süßlich, fast wie Lakritze strömt in meine Nase. Man merkt hier ganz deutlich das der Gin im Eichenfass gelagert wurde.

    In der Nase wirkt der Gin sehr verspielt und das deutliche Lakritz Aroma ist etwas ganz Neues für mich. Bei wiederholten, tiefen einatmen – merkt man auch ein Vanille Aroma das wirklich sehr deutlich zu erschnuppern ist. Ich bin nun wirklich schon sehr gespannt wie dieser außergewöhnliche Gin schmeckt.

    Das Tasting des Journeyman Gins

    Nun komm ich zum wichtigsten Teil meines Testberichts der Gin-Verkostung. Ich nehme also nen schönen großen Schluck aus der Flasche und gebe dieses in meinen Tumbler mit einigen schönen großen Ice Cubes. Das Aroma in der Nase wird süßer – die Vanille wird deutlicher – ganz leicht kann man auch den Wacholder erkennen.

    Der erste Schluck ist sehr gut! Die Süße, der Geschmack eines klassischen Gins kombiniert mit einer Note von Lakritze und den Eichenfässern. Ungewöhnlich aber wirklich toll. Leicht erinnert mich der Gin an einen Whiskey – allerdings nach wenigen Sekunden merkt man sehr deutlich das es sich um einen Gin handelt. Sobald das Aroma von Wacholder einsetzt weiß man wieder ganz klar – mit wem oder was man es zu tun hat.

    Dieser Gin ist natürlich kein typischer Gin – aber wer einmal das Aroma von Whiskey und Gin kombiniert haben möchte ist mit diesem Gin bestens versorgt.

    Zusammenfassung Tasting Journeyman Distillery Bilberry Black Hearts Gin

    Der Journeyman Gin, ist wie schon einmal erwähnt kein klassischer Gin. Eignet sich wahrscheinlich auch nicht wirklich zum Trinken mit einem Tonic Water sondern vielmehr auf Eis pur.

    • Lakritze und Vanille sind sehr deutlich
    • Die Lagerung im Eichenfass gibt dem Gin ein außergewöhnliches Aroma
    • Preis Leistung – sehr gut
    • Eher zum Pur trinken geeignet als mit Tonic
    • Ein weiterer Gin aus den USA der eine gute Chance hat den Markt in Deutschland zu erobern

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    Gin Streckbrief

    Gin Name: Journeyman Aged Gin Bilberry Black Hearts

    Gin Sorte: Reserve Gin

    Gin Hersteller: Journeyman Distillery

    Land: USA

    Farbe:

    Alkoholgehalt: 45,00%

    Homepage: https://www.journeymandistillery.com/

    Preis:

    Hinweis:

    Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

    *Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

    Ginnatic London Dry Gin

    3 Gins aus den USA

    Gin aus den USA

    Dass der Gin auf der ganzen Welt immer mehr in Mode kommt und dadurch immer mehr Länder sich an der Produktion von klassischen und individuellen Sorten versuchen wollen, hat sich natürlich auch bis ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten herumgesprochen. In den USA sind Gin Tonic und Co. seit langem schon beliebte Klassiker auf den Cocktailkarten. Was aber ist mit amerikanischen Gins, gibt es in den Staaten eigene Brände, die auch bei uns Zulande Bekanntheit erlangt haben?

    New American und New Western Gins, die beide aus den USA stammen, erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Die amerikanischen Gins haben ein großes Plus: Sie werden mit einer breiten Palette an Botanicals verfeinert. Regionale Früchte, Zitrus, Blumen, Gewürze oder Kräuter sorgen dafür, dass der klassische Wacholdergeschmack innovativ aufgepeppt wird. Viele amerikanischen Gins reifen mehr als zwei Jahre in den dafür vorgesehenen Eichenfässern. Frische und Komplexität vereinen die meisten amerikanischen Gin-Sorten, die sich mit diesen Charaktereigenschaften prima für Cocktails aller Geschmacksrichtungen eignen. Die Frische verdanken sie der Verwendung von Zitrus, die in fast allen Gins aus den USA gemischt wird.



    Amerikanischer Gin eignet sich für Cocktails

    Die meisten amerikanischen Gins sind auf Grund ihrer Frische und Süße ideal für das Mischen von Cocktails. Raue, starke, intensive Geschmäcker sind zwar auch in Amerika erhältlich, allerdings nicht in der großen Auswahl, die es beispielsweise in England gibt. Amerikanischer Gin steht für frische, süß-saure und moderne Noten, die jeden Cocktail zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Weltweite Gin-Kenner werden sich in der Produktpalette der amerikanischen Gins weitaus weniger gut zurechtfinden, wie in vielen europäischen Ländern. Zwar steigt die Popularität der Produktionen aus den Staaten immer mehr an, doch dies passiert im Moment eher innerhalb des Landes.

    Nichts desto trotz tauchen amerikanische Gins ab und an auch unter Experten auf: Der Brooklyn Gin Handcrafted Small Batch aus New York, der aus lokal angebautem Mais in einer Kupferbrennblase destilliert wird und mit elf Botanicals (Schalen von fünf Zitrusfrüchten (Eureka-Zitrone, persische Zitrone, mexikanische Zitrone, Kumquat und Navelorange) sowie Wacholderbeeren, Lavendel, Kakaobohnen, Koriander, Veilchenwurzel und Angelikawurzel) aromatisierend verfeinert wird, wurde bei der bei der San Francisco World Spirits Competition 2015 sowie „World’s Best Gin Design“ bei den World Drinks Awards 2014 jeweils mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

    #1 Gin aus den USA

    Brooklyn Gin
    Der Brooklyn Gin ist wahrscheinlich der Gin der in Deutschland den höchsten Bekanntheitsgrad hat. Liegt wahrscheinlich auch an der sehr schönen Flasche und den fein abgestimmten Aroma. Vergleicht man andere Gin-Sorten aus den USA mit dem Brooklyn Gin, fällt hier sehr schnell auf das er sich schon stark unterscheidet. Abgestimmt und sehr fein habe ich den Brooklyn Gin aus den USA kennenlernen dürfen.

    Brooklyn Gin 0,7l 40%
    • Gin 0,7l 40%
    • SPIRITUOSEN

    #2 Gin aus den USA

    Farmer’s Gin
    Der Farmer’s Gin darf auf meiner Liste der Gins aus den USA natürlich auch nicht fehlen. Diesen Gin habe ich das erste mal über Instagram entdeckt und war wirklich sehr überrascht als ich ihn verkostet habe. Ein sehr schönes herbales und aber auch frisches Zitronenaroma kann man vom Farmer’s Gin erwarten. Bei der Produktion wird auf sehr hochwertige Botanicals gesetzt aus nachhaltigem Anbau.

    Farmer's Organic Gin Small Batch 46,7% Vol.
    • Weinbeschreibung:
    • Empfehlung zu:

    #3 Gin aus den USA

    Journeyman Bilberry Black Hearts Aged Gin
    Dieser Gin ist wohl der ausgefallenste Gin den ich euch heute vorstellen möchte. Wer hier einen „normalen“ Gin erwartet hat sich wirklich geschnitten. Der Journeyman Bilberry Black Hearts Aged Gin wird nicht nur in den Vereinigen Staaten hergestellt sondern reift dort auch in Weißeichenfässern und bekommt so ein ganz ganz eigenes Aroma das ich so bei einen Gin noch nie geschmeckt hatte.

    Journeyman Bilberry Black Hearts Aged Gin (1 x 0.5 l)
    • Herkunft: USA
    • Diese Craft Distillery ist in Three Oaks Michigan beheimatet.

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    Ginnatic London Dry Gin

    Testbericht BRYK Gin

    Eine Bar mit dem eignen Gin

    Ich finde es immer grandios wenn eigne Lokalitäten oder Bars ihren eigenen Gin herausbringen. So kann die jahrelange Expertise aus dem Barkeeper-Wissen auch endlich in eine Flasche destilliert werden. Neben der Clockers Bar in Hamburg hat auch die aus dem schönen Berlin, genauer gesagt vom Prenzlauer Berg einen eignen Gin herausgebracht. Die BRYK Bar öffnet täglich um 19 Uhr für Gäste ihre Pforten.

    In der BRYK Bar finden Gäste eine Vielzahl von hochwertigen und hervorragenden Cocktails aber auch eine Miete der Bar für private Events ist möglich. Auch für Speißen ist die BRYK Bar ein guter Anlaufpunkt.

    Aber genug zu den ganzen Daten der Bar – nun will ich einmal etwas genauer auf den Gin eingehen. Der BRYK Gin kommt in einer Tonflasche und fasst ganze 700 ml. Natürlich findet man den Gin hauptsächlich in der Bar aber es ist auch möglichen diesen Gin nach Hause zu bestellen. Die Flasche wirkt von Außen sehr stimmig. Die Flasche besteht aus geschwärzten Ton – das Etikett auf der Front ist mit einem sehr leichten Print versehen und passt sehr gut zu dem schlichten Design der Flasche.

    Für 34,90 Euro gibt es diesen Gin im Shop zu kaufen. Dafür erhält man 45% Dry Gin.

    Bisher ist dieser Gin auf jeweils 200 Flaschen je Batch limitiert! Also schnell sein lohnt sich hier definitiv.

    Wie riecht der Gin?

    Endlich komme ich zu den spannenden Teil meines Testberichts zu dem Berliner Gin. Dem Nosing und dem Tasting. Die Flasche ist mit einem hochwertigen Holz-Verschluss versehen. Als ich die Flasche öffne kommt mir ein sehr milder und angenehmer Wacholder-Duft entgegen. Auch eine florale Duft-Note ist sehr deutlich zu erkennen. Das muss der Lavendel sein der als Botanical im BRYk Gin eingesetzt wird.

    Wie schmeckt der Gin?

    Auf dem Shop, wird ganz deutlich gemacht das man auch Botanicals im Gin Tonic verzichten sollte und den Gin wirklich pur oder mit einem guten Tonic Water genießen sollte. Ich probiere natürlich den Gin pur mit Eis. Also gieße ich einige kleine Schlücke in meinen Tumbler, wo die Eiswürfel schon auf den Gin warten.

    Das Duftboukett des Gins nimmt nochmal leicht zu! Zitrone, Wacholder und die florale Note des Lavendels werden noch deutlich in der Nase wahr genommen. Ich freue mich nun auf den ersten Schluck. Der Gin läuft über meine Zunge und ein fein abgestimmtes Aroma umschmeichelt meinen Gaumen. Sehr deutlich wird nun der Lavendel der sehr gut mit der Zitrone harmoniert. Frisch, Warm und Floral schmeckt der Gin. Keine Schärfe und kein störendes Alkoholaroma sind wahr zu nehmen.

    Zusammenfassung Test BRYK Gin

    Ich habe den BRYK Gin als sehr angenehmen Gin kennengelernt. Der Lavendel gibt in diesem Gin den Takt an und wird von Zitrone und Wacholder unterstützt.

    • Floraler Gin mit einem angenehmen Lavendelaroma
    • Keine störende Schärfe
    • Sollte am Besten ohne Botanicals getrunken werden um den Lavendel hervorzuheben
    • Preis Leistungsverhältnis ist in Ordnung
    • Hauseigner Gin der BRYK Bar in Berlin

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    Gin Streckbrief

    Gin Name: BRYK

    Gin Sorte: Dry Gin

    Gin Hersteller: Bryk Bar

    Land: Deutschland

    Farbe: Klar

    Alkoholgehalt: 45,00%

    Homepage: https://supr.com/bryk/

    Preis: 39,99 €

    Hinweis:

    Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

    *Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

    Ginnatic London Dry Gin

    Testbericht Saarlouis Dry Gin

    Wieder ein Gast aus Saarlouis

    Bei diesen Gast aus Saarlouis handelt es sich um eine Sonderedition. Diese Sonderedition wurde Aufgrund des Stadtjubiläums von der SaarDistillery auf den Markt gebracht. Mit 25 verschiedenen Botanicals erwartet einen eine wahr Geschmacks-Explosion.

    Besonders gut gefällt mir das Desgin der Flasche. Die Flasche wirkt durch das sehr schlichte Grün und das Grün-Braun sehr altertümlich und vermittelt schon im Design ein Stück Geschichte. Was aber natürlich der Oberhammer ist – ist der Verschluss der Flasche – die Flasche wurde mit einem echten Siegel verschlossen. Dieses Siegel spiegelt natürlich das komplette Design der Flasche Saarlouis Dry Gin wieder. Je Abfüllung werden nur 337 Flaschen abgefüllt. Daher handelt es sich um einen handgemachten Small Batch Dry Gin aus Deutschland.

    Meine Flasche kommt aus dem Batch 03/2017 und trägt die Nummer 163. Mir gefällt es sehr das diese Information von Hand auf der Flasche festgehalten wurde. So bekommt die Flasche nochmal einen Hingucker mehr und kann so durch striktes Design und einer guten Story punkten.

    Für eine Flasche des Deutschen Gins muss man bei Amazon etwa 36 Euro zahlen. Somit liegt dieser Gin im preislichen Mittelfeld der Premium-Klassen. Hierfür bekommt man dann aber 500 ml feinstes Destillat mit 44% Alkoholanteil.

    Wie riecht der Gin?

    Für mich ist das Nosing immer ein sehr wichtiger Schritt um mich dem Gin zu nähern, so nehme ich mir also auch den Saarlouis Dry Gin vor. Zuerst muss ich aber erst einmal das Siegel öffnen, was mir schon etwas weh tat – weil die Flasche wirklich super mit dem Siegel wirkt. Aber wer den Gin verkosten will muss natürlich die Flasche öffnen. Der Verschluss selbst ist aus Kunststoff – das hätte ich mir persönlich ein bisschen „traditioneller“ gewünscht. Egal ob mit einem Holz-Verschluss oder Korken aber Kunststoff passt nicht so wirklich ins Gesamtbild.

    Natürlich werden nun die ein oder anderen Stimmen laut werden, dass dieser Verschluss am Besten für das Aroma ist – dem möchte ich natürlich nicht widersprechen.

    Aber nun genug vom Verschluss jetzt gehts ans Destillierte. Ich öffnen nun also die Flasche und halte meine Nase über den Gin. Kein besonders intensives Aroma ist während des Nosings wahr zu nehmen. Der Duft ist eher weniger intensiv. So nehme ich also einen weiteren tiefen Atemzug und versuche einmal die einzelnen Aromen zu verstehen. Dann merke ich das fruchtige und sehr herbale Aroma in meiner Nase. Auch eine florale Note ist zu erkennen – aber im gesamten eher sehr zurückhaltend. Abgerundet werden diese Aromen vom Wacholder. Die Aromen die man sehr deutlich wahr nehmen kann kommen wahrscheinlich von Zimt, Wacholder, Koriander bzw. Korianderblüten auch eine leichte angenehme Schärfe vom Ingwer ist in der Nase zu erkennen.

    An sich hat der Saarlouis Dry Gin sehr tolle Aromen in der Nase – auch wenn der Duft im ersten Moment eher nicht sehr stark ist.

    Wie schmeckt der Saarlouis Dry Gin

    Das wichtigste beim Tasting ist natürlich die eigentlich Verkostung. Natürlich entscheide ich mich hier – für eine Verkostung pur. Eis, Glas, Gin sonst Nichts. Ich gieße also etwas von diesem tollen deutschen Gin in mein Glas und das Aroma in der Nase bleibt sehr ähnlich. Der Ingwer ist nun etwas deutlich zu riechen – eine schöne milde angenehme Schärfe kombiniert mit den anderen Kräutern und Botanicals. Ein toller Duft für einen Dry Gin.

    Nun nehme ich den ersten Schluck. Der Gin läuft über meine Zunge. Hier merkt man nun einige Beeren und einen sehr süßes Aroma – welches dann von der Ingwer-Schärfe und den Kräuter-Aromen abgelöst wird – am Ende legt nochmal der Wacholder zu.

    Dieser Gin ist wirklich ein tolles Geschmackserlebnis und für jeden Gin-Liebhaber zu empfehlen.

    Tasting Saarlouis Dry Gin

    Dieser Gin bietet ein tolles Geschmackserlebnis über alle Sinne. Im Duft eher zurückhaltend und im Geschmack dafür eine wahre Explosion. Was negativ am Gin auffiel war der nicht wirklich passende Verschluss – hier würde organisches Material besser zu Geltung kommen und mit dem gesamten Design harmonieren.

    • Ein toller Dry Gin der im Small Batch Verfahren hergestellt wird
    • Nur 337 je Vorgang
    • Milder Duft in der Nase
    • Tolle Aromen im Geschmack – mit einer Vielzahl von verschiedenen Nuancen
    • Ein sehr guter Gin für Jedermann

    Gin Streckbrief

    Gin Name: Saarlouis Dry Gin

    Gin Sorte: Dry Gin

    Gin Hersteller: SaarDistillery

    Land: Deutschland

    Farbe:

    Alkoholgehalt: 44,00%

    Homepage: http://ginlouis.com/

    Preis:

    Hinweis:

    Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

    *Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

    Ginnatic London Dry Gin

    Testbericht Opihr Gin

    Oriental Spiced London Dry Gin

    Wenn man die Flasche das erste mal sieht verliebt man sich direkt in das Design. Das tolle und hochwertige Rot strahlt direkt im Regal und dient so direkt als Magnet für kauflustige Gin-Liebhaber. Die orientalische Elefanten die die Flaschenfront einnehmen wirken sehr hochwertig und machen sofort Lust auf mehr. Produziert wird der Opihr Gin in England. Wenn man allerdings nochmal auf die Flasche blickt wird einem klar das es sich hier um einen Gin handelt welcher mit orientalischen Aromen punkten kann.

    Botanicals aus Asien und Afrika geben dem Opihr Gin sein einzigartiges Aroma. Koriander aus Marokko, Tellicherry Pfeffer aus Indien Kubebenpfeffer aus Indonesien, Kreuzkümmelsamen aus der Türkei und andere feine Zutaten geben dem Gin sein außergewöhnliches Aroma. Die Homepage des Unternehmens finde ich sehr schön aufbereitet – geht man mit dem Hersteller auf die Reise durch die Homepage wird per Scrolling eine Geschichte der Botanicals durchlaufen die das Gesicht des Opihr Gins nochmal etwas genauer beschreiben.

    Über 250 Jahre Erfahrung

    Ich bin ein großer Fan davon wenn Gin-Produzenten auf verschiedene Botanicals aus verschiedenen Regionen wert legen. So werden neue Aromen, Düfte und Nuancen geschaffen die man so wahrscheinlich noch nie wahr genommen hat. Da der Gin mit vollen Namen „Opihr Oriental Spiced London Dry Gin“ heißt kann man schon auf dem Etikett sehr gut erkennen auf welche Reise uns dieser Gin mitnehmen wird. Der Gin wird von G&J produziert. Diese Destille ist wohl einer der ältersten Gin-Destillen Weltweit bereits seit über 250 Jahren produziert G&J eine Vielzahl an verschiedenen Spirituosen in Warrington in England.

    Alleine diese Fakten lassen die Vorfreunde auf das Tasting und Nosing bzw. den gesamten Testbericht Opihr Gins immer größer Machen. Jahrelange Tradition kombiniert mit hochwertigen Botanicals, vereint in einem London Dry Gin. Klingt doch fast nach einem Gedicht oder?

    Die Flasche fasst 700 ml des Destillats und hat einen Alkoholanteil von angenehmen 42,5%. Für einen London Dry Gin eher noch ein sehr schwacher Gin. Bei Amazon gibt es diesen farbenfrohen Gin bereits ab 27 Euro. Er gehört somit zu den günstigeren Gins und ist für diesen Preis für 700 ml definitiv ein Schnäppchen.

    Angebot
    Opihr Spices of the Orient Dry Gin - mit erlesenen Gewürzen wie schwarzer Pfeffer aus Indien,...
    • Aus dem Hause der Brennerei von G & J Distillers, die älteste Destillerie Englands ( Gin seit 1761 ), kommt dieser außergewöhnliche und einzigartige Oriental Spiced London Dry Gin
    • Opihr - ein intensiver und facettenreicher Gin, komponiert aus handgepflückten exotischen Kräutern, Gewürzen und Pflanzen, die entlang der antiken Gewürzstraße entdeckt wurden

    Wie riecht der Gin?

    Wie immer habe ich mich in den ganzen Details rund um den Gin verloren! Langsam kennt man mich ja auch irgenwie. Nun komme ich zu dem wichtigsten Teil vor dem Tasting. Dem Nosing. Hier zerlege ich den Gin auf seine einzelnen Bestandteile, welche man direkt mit der Nase erschnuppern kann. Ich öffne die Flasche, die mit einem Verschluss aus Plastik verschlossen ist. Die rot goldene Kordel hängt direkt am Flaschenhals. Es macht „plopp“ und ich habe den Verschluss in der Hand! Ich bin gespannt was der Gin meiner Nase zu bieten hat. Nun halte ich meine Nase über die geöffnete Flasche und atme tief ein. Ein würziges, herbales Aroma strömt in meine Nase. Würzig ist wohl der Begriff der diesen Gin beim Nosing am besten beschreibt. Pfeffer, Zimt, Koriander aber auch etwas Frisches kitzeln meine Nase. Der Wacholder kommt natürlich auch sehr deutlich hervor so wie man es von einem London Dry Gin erwarten würde.

    Das Tasting verspricht spannend zu werden!

    Wie schmeckt der Opihr Gin?

    So nun komm ich endlich zum besten Teils der Verkostung – dem Tasting. Natürlich wieder pur auf Eis um alle Aromen zu erkennen. Nun nehme ich den ersten Schluck – würzig, weich und mild stellt sich mir der Gin in meinem Gaumen vor. Zitrone und Koriander dominieren und die Schärfe das Kubebenpfeffer spielt eine kleine Nebenrolle. In sich sehr stimmig und harmonisch – kombiniert mit dem Wacholder ein echter London Dry Gin der wirklich etwas besonderes ist – da er äußerst würzig und mild ist. Auch kann meine Nase den Zimt erschnuppern – schmecken tut man ihn leider nicht so deutlich, wie es die Nase tut. An sich ein sehr gelungenes Zusammenspiel orientalischer Botanicals.

    Testbericht Opihr Gin Zusammenfassung

    Der Opihr Gin eignet sich hervorragend als Gin für einen guten Gin Tonic. Tonic Water mit einem sehr abgestimmten Aroma kann der Gin das gewisse Etwas geben und eine tolle Komposition aus verschiedenen Kräutern erschaffen.

    Bei diesem Gin ist die würzige Note in Kombination mit den klassischen Botanicals besonders erwähnenswert. Der Gin eignet sich für gut abgestimmte Gin Tonics aber auch für würzige und frische Cocktails.

    • Würzige Note
    • Sehr milder Gin
    • Tolle Botanicals aus Asien und Afrika
    • Sehr gutes Preis Leistungsverhältnis
    • Ein Design das definitiv in jedem Regal super aussieht

    Gin Streckbrief

    Gin Name: Opihr Gin

    Gin Sorte: London Dry Gin

    Gin Hersteller: Quintessential Brands

    Land: Vereinigtes Königreich

    Farbe: Klar

    Alkoholgehalt: 42,5%

    Homepage: https://opihr.com/

    Preis: 25,33 €

    Hinweis:

    Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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    Ginnatic London Dry Gin

    Testbericht Stocker’s Tschin

    Nicht Gin sondern Tschin!

    Wenn man das erste mal die Stocker’s Tschin Dry Gin Flasche vor sich hat fällt einem sehr schnell auf das sich hier ein charmanter Fehler versteckt. Anstatt Gin heißt dieser Gin Tschin! Finde ich an sich sehr charmant und sehr gut gelungen.

    Neben den eigenen hochprozentigen Produkten ermöglicht das Unternehmen Brennerei Stocker aus dem schönen Tattenhausen auch noch die Lohn-Brennerei in Ihrer Anlage. Wer Tattenhausen nicht kennt, dieses Dorf liegt in der nähe von München direkt im bayerischen Alpenvorland. Die Anlage des Unternehmens wurde im Jahr 2012 komplett modernisiert und ermöglicht seitdem noch hochwertigere Brände. Mit einer neuen Verstärkerkolonne und einem hochwertigen Spülsystem für die Innenreinigung sorgt das Unternehmen für hochwertige Destillate. Neben dem Gin kann man verschiedene Obstbrände, Liköre aber auch Geiste auf dem Online Shop des Unternehmens erwerben.



    Da die Region für hochwertige Botanicals bekannt ist, es handelt sich ja schließlich um das schöne bayerische Alpenvorland mit viel schöner Natur und naturbelassenen Regionen. Hat sich das Unternehmen dazu entschieden auf insgesamt 10 Botanicals für diesen Gin zu setzen. Somit geben also Lemongras, Wacholder, Zimt, Schlehen, Koriander, Lavendel, Vogelbeeren, Piement sowie einige Botanicals die nicht verarten werden in diesem Gin die Ehre. Bereits diese Liste der Botanicals lassen darauf schließen das der Brennmeister Christian Stocker sich bei diesem Gin einiges gedacht hat. Ich bin auf das Tasting und das Nosing des Gins gespannt und freue mich dieses Erlebnis an euch weitergeben zu können.

    Die Flasche wirkt nach außen eher schlicht – ein grünes Design mit einer witzigen Karikatur welche die Nase in ein Glas hält wirken auf den ersten Blick sehr naturbelassen. Das Design passt zu dem Unternehmen, wenn man sich damit etwas beschäftigt. Die Flasche fasst einen halben Liter des Stocker’s Tschin. Die Flasche kostet im Online Shop der Brennerei 27 Euro. Somit ist der Preis im unteren Premium Segment anzusiedeln. Mit 43% Alkoholgehalt ist er ein angenehmer Dry Gin der sich im Mittelfeld bewegt was Alkoholgehalt angeht.

    Wie riecht der Gin?

    Ich habe bisher echt Glück gehabt das mich dieses Jahr der Schnupfen verschont hat – so hatte ich immer die Möglichkeit die Gins ausgiebig zu testen. Einen Testbericht mit einem Handicap würde ich nie veröffentlichen. Die Nase muss frei sein um alle Nuancen des Gins deutlich zu ertasten und wirklich eine Meinung abgeben zu könne. Ich öffne also den Metal Drehverschluss des Stocker’s Gins und freue mich endlich meine Nase über den Gin halten zu können. Die erste Nuance die ich wahr nehme ist eine Schärfe die allerdings mit etwas süßen Fruchtigem kombiniert ist. Ich denke das der Pfeffer hier eine große Rolle spielt und die Süße natürlich von den Schlehen kommt. Neben diesen beiden Aromen kommt natürlich der klassische Wacholder durch der das Nosing Aroma abrundet.

    Das Tasting des Stocker’s Tschin

    Endlich ist es soweit – nachdem ich schon soviel über den Gin gelesen und recherchiert habe. Nun steht er hier vor mir und will getestet werden. Ich bin gespannt wie der Gin abgestimmt ist. So gieße ich also, etwa 4 cl, des Gins in mein Glas mit schönen Eiswürfel. Es kommt zu einer erneuten Verkostung mit meiner Nase. Auf Eis wirkt der Gin nochmal etwas fruchtiger in der Nase – die schärfe wird milder und der Wacholder wird auch etwas aktiver in meiner Nase wahr genommen. Das Eis knistert und schmilzt leicht durch den Tschin der Zimmertemperatur hat an. Nun muss ich den ersten Schluck nehmen – der Gin ist definitiv scharf – er wirkt nicht nur in der Nase Scharf sondern gibt sich auch im Gaumen schärfer als die meisten Mitbewerber am Markt. Schlehe und Zitronengras sind sehr deutlich zu erkennen. Die Schlehe ergänzt die Schärfe mit einer angenehmen Süße, das Zitronengras gibt eine Frische hinzu und der Wacholder rundet den Geschmack ab. Die anderen Botanicals halten sich eher im Hintergrund und sind keine Akteure die deutlich mitspielen.

    Zusammenfassung Testbericht Stocker’s Tschin

    Der Tschin ist definitiv kein Milder Gin – das Aroma von Schlehe und Zitronengras harmonieren aber super im Gaumen und geben den Gin ein schönes Aroma. Wer auf hochwertige bayerische Erzeugnisse steht wird definitiv bei Stocker’s Gin landen.

    • Preis Leistungs sehr gut
    • Scharfer Gin mit süßen und frischen Aromen
    • Hergestellt im bayerischen Alpenvorland
    • Moderne Destille
    • Online Shop mit verschiedenen Produkten

     

    Gin Streckbrief

    Gin Name: Stocker's Tschin Dry Gin

    Gin Sorte: Dry Gin

    Gin Hersteller: Brennerei Stocker, Inh. Christian Stocker

    Land: Deutschland

    Farbe:

    Alkoholgehalt: 43,00%

    Homepage: http://brennerei-stocker.de

    Preis:

    Hinweis:

    Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

    *Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

    Ginnatic London Dry Gin

    3 Gins aus Belgien

    Gin aus Belgien

    Denkt man an Belgien und seine landestypischen Getränkevariationen, fällt der erste Gedanke sofort auf das Bier. Über 300 Sorten hat Belgien zu bieten, und damit mehr als jedes andere Land der Welt. Das deutsche Reinheitsgebot aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser außer Acht gelassen, kredenzen uns die Belgier säuerliches Gueuze-Bier, Ale, Pils, Stark-, Weizenbier, Fruchtbier, dunkles oder rotes Bier, ein wildes Bier aus dem Pajottenland, Weißbier, vergorenes Brugse Tripel mit 9,5 Volumenprozent Alkohol, Hommelbier, Kriek-Bier, weltberühmtes Trappistenbier aus der Stadt Chimay oder ein Lambic.

    Wie aber sieht es mit Gin aus?

    Haben die Belgier neben ihrer Leidenschaft für Bier auch ein Händchen für den edlen Wacholder-Tropfen?
    Haben sie, und das nicht erst seit gestern. Die Gin-Tradition in Belgien blickt auf eine lange Tradition zurück und kann sogar auf eine längere Existenz zurückblicken, als Großbritannien, das Mutterland des Gin. Nach den Napoleon-Kriegen 1830, als die Unabhängigkeit Belgiens als Teil des Vereinten Königreiches der Niederlande beschlossen wurde, begann die Produktion des Gin. Dieser wurde allerdings „Genever“ genannt, weshalb die „neue“ Entdeckung des Gin, der dann in England auch so genannt wurde, erst später stattgefunden hat. Aus einem reinem Getreidealkohol und einigen, in Belgien heimischen Kräutern und Gewürzen, hergestellt, war Genever (wird auch Jenever genannt) im gesamten damaligen Königreich Oranje-Nassau weit verbreitet.

    Auch in Belgien wird Gin produziert

    Im Vergleich zu heutigem Gin und vor allem dem klassischen Dry Gin ist ein kräftiger, intensiver Getreidealkohol die Basis und die würzigen, malzigen und süßlichen Aromen geben meist einen deftigeren Gesamteindruck ab, als man es von der feinen Köstlichkeit des 20. Jahrhunderts gewohnt ist. In Lüttich, wo früher, im Gegensatz zum Rest Belgiens, das Verbot des Destillierens von Schnaps nicht galt, steht heute das Belgische Nationalmuseum für die Geschichte der Wacholder-Spirituosen (Nationaal Jenevermuseum). Natürlich ist man sich nicht ganz einig darüber, ob die ersten Entdeckungen des Gin nun in Belgien oder den Niederlanden stattfanden, da die Teilung vor vielen Jahrzehnten schwierig zu beurteilen ist.



    Trotz der langen Historie in Belgien bezüglich der Gin-Herstellung gehört das Land bei weitem nicht zu den bekanntesten Pflastern unter den Kennern. Genau genommen gibt es nur eine „Institution“, die die heutige Fahne der Belgier im Land des Gins hochhält: Die Filliers Brennerei, die 1792 bereits den ersten Gin herstellte. Trotz einiger guter Tropfen aus dem Hause Filliers ist Belgien eher unbekannt, was die Kostbarkeiten angeht. Auch die Beschaffung von belgischem Gin ist schwerer, als man es aus den großen Exportländern wie Großbritannien gewohnt ist. Ein Blick in den richtigen Shop aber verhilft euch zu einmaligen Geschmackserlebnissen aus dem Herzen Belgiens!

    #1 Gin aus Belgien

    Filliers Dry Gin
    Auf dieser Liste darf natürlich der belgische Filliers Dry Gin nicht fehlen. Das ist wohl der bekannteste Gin aus Belgien. Viele Bars und Einzelhändler führen diesen Gin mittlerweile fest im Sortiment. 28 Botanicals geben diesen Gin sein außergewöhnlich frisches Aroma.

    Filliers Dry Gin 28 (1 x 0.5 l)
    • Herkunft: Belgien
    • Zugabe von weiteren 28 Botanicals.

    #2 Gin aus Belgien

    X GIN „A Pure Aphridisiac“
    Neben dem Filliers ist wohl der X Gin der Gin aus Belgien. Mit der Besonderheit Kakao macht der Gin auf sich aufmerksam. Aber nicht nur Kakao und andere Botancials geben dem Gin seine außergewöhnliche Markenbekanntheit. Vergleicht man hier das Marketing mit dem Marketing aus deutschen Destillieren fällt einem sehr schnell auf das hier sehr viel mehr nackte Haut im Spiel ist als bei den anderen Unternehmen. Ob sich das hier bei uns in Deutschland durchsetzt bleibt abzuwarten.

    X-Gin Aphrodisiac (1 x 0.5 l)
    • 15 verschidene Kräuter
    • Mit den besten bekannten Gewürzen

    #3 Gin aus Belgien

    Biercée Gin Belgium Less is More
    Dieser Gin ist wahrscheinlich der unbekannteste auf dieser Liste. Allerdings konnte er mich durch ein tolles Aroma Geschmacklich definitiv überzeugen. Was etwas abschreckt ist wohl der Preis. Für diesen Gin muss man mindestens 60 Euro für eine 0,7 Liter Flasche hinblättern. Also kein günstiger Spaß aber dafür schmeckts.

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    Ginnatic London Dry Gin

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