Geschrieben von
Maximilian Mende
Ginmaster
Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.
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Der Schlachtruf lautet Tonka?
Tonka klingt sowas von afrikanisch – aber ist die Tonkabohne auch wirklich aus Afrika? Die Antwort ist ein klares nein! Die Tonka Bohne kommt hauptsächlich aus Südamerika. Der Tonkabaum gehört zu der Baumart Schmetterlingsblütler welche wiederum zu der Familie der Hülsenfrüchte zählt.
Der Tonkabaum kann eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. In Südamerika ist der Baum an sehr vielen Straßenecken zu finden. Angefangen bei Venezuela bis nach Brasilien kann man diesen tollen Baum finden. Exportsieger der Tonkabohne ist Brasilien.
Wie schmeckt die Tonkabohne
Die Tonkabohne dient sehr oft als günstiger Vanille Ersatz. Allerdings ist das Aroma im Grunde etwas bitterer als das der Vanille. In Südamerika wird die Tonkabohne sehr häufig aber auch sparsam als Gewürz verwendet. Daher eignet sich die Tonkabohne sehr gut als günstige Alternative zur Vanille bei der Gin-Herstellung.
Achtung: Allerdings enthält die Bohne Cumarin dieser Bestandteil gilt als Toxin und sollte nicht in größeren Mengen verzehrt werden.
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