Maximilian Mende
Geschrieben von Ginmaster

Seit 2015 schreibe ich hier über Gin, inzwischen über 700 verkostete Sorten. Nebenbei brenne ich meinen eigenen London Dry Gin, und seitdem weiß ich ziemlich genau, wie viel Arbeit in einer guten Flasche steckt. Das merkt ihr meinen Testberichten an, im Guten wie im Schlechten.

Über 700 Gins verkostet, einen eigenen gebrannt. schreibt hier seit 2015 LinkedIn Facebook Tripadvisor Google Maps Homepage

Ein hartes Stück Eisen – der Edelstahl Gin

Heute habe ich den Edelstahl Gin bei mir im Tasting. Ich bin schon sehr gespannt was ein Distilled Dry Gin mitbringt wenn er Edelstahl heißt. Man erwartet etwas stahlhartes – etwas männliches. Von außen wirkt der Gin sehr Maskulin und Mächtig. Die Aufschrift ist in einem schönen Chrome auf die Flasche gepackt. Aber der Name sagt eigentlich viel mehr etwas über den Ursprung des Gins aus. In einer alten Schmiede wurde die Destille des Unternehmens errichtet und produziert hier am Rande des Ruhrgebiets den Gin.

Der Gin wird von der Märkischen Spezialitätenbrennerei KG aus Hagen hergestellt. Hinter den Markennamen Bonum Bono steckt ein Versprechen welches für hochwertige Brände und Destillate mit hochwertigen Zutaten steht. Auch ist es Jederzeit möglich live mit zu erleben wie diese hochwertigen Brände das Licht der Welt erblicken.Im Online Shop der Macher gibt es nicht nur Gin sondern auch noch viele andere Köstlichkeiten die direkt Online über den Shop bestellbar sind. Hier findet man Apfelbrand, Kakoageist aber auch Bierbrand und Whiskey geben sich in dem Online Shop die Ehre. Alleine das Produkt-Portfolio zeigt das die Brennerei mit den einzelnen Aromen und Destillaten sehr viel Erfahrung hat.

Der Edelstahl Gin kostet in der 700 ml Version 39,90 Euro. Damit gehört er zu dem ehren günstigeren Segment in der Premium Klasse. Viele Gin-Hersteller rufen bereits bei einer halben Liter Flasche mehr als 40 Euro auf. Dafür erhält man den Edelstahl Gin mi 44,6% Alkoholanteil.

Wie riecht der Edelstahl Gin?

Nach einer Kilometerlangen Einleitung komme ich nun endlich zu dem interessanten Teil des Testberichts. Das Nosing ist ein wichtiger Bestandteil wenn es darum geht die feinen Nuancen des Gins zu erkennen und deuten zu können. Ich öffne nun also die Flasche und halte die Nase über den Flaschenhals. Ein leicht scharfes und auch neues Aroma (das ich so noch nie bei einem Gin gerochen habe) strömen in meine Nase. Es ist eine angenehme Note ich denke das es vom Kümmel und vom Sternanis kommt. Eine tolle Kombination mit den Aromen des Wacholders.

Neben Kümmel, Sternanis, Orangenschalen, Kardamom, Fenchel, Veilchen geben sich insgesamt 20 Botanicals das Vergnügen. Zusammen geben diese Botanicals den Edelstahl Gin sein sehr individuelles und männliches Aroma.

Wie schmeckt der Gin?

Das wichtigste an einem Tasting ist natürlich immer der Geschmack. Guter Gin muss auch gut schmecken oder? Ich verkosten diese Gin natürlich auch wieder pur! So wie immer! Gieße nun als den Gin (Zimmertemperatur) auf meine Ice Cubes. Es knistert. Der Gin verströmt sein Aroma. Nun werden Kardamom und Kümmel sehr deutlich beim Nosing. Eine leichte schärfe macht sich außerdem in meiner Nase breit.

Ich nehme den ersten Schluck – Wacholder und Kardamom und das Orangenaroma dominieren ganz klar im Geschmack. Gut abgestimmt und harmonisch wirken sie auf der Zunge. Als ich den Gin schluck merke ich eine angenehme Schärfe und Bitternote die sehr gut zu dem männlichen Design des Gins passt.

Ein leckerer Gin mit einer angenehmen Schärfe und klaren Dominanzen, eher männlich stellt sich der Edelstahl Gin mir vor. Wer auf kräftige Gins steht wird diesen Gin lieben!

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Auf einem Tisch im Freien steht eine Gin-Flasche aus klarem Glas mit einem silbernen Verschluss, umgeben von grünem und rotem Laub. Am Flaschenhals hängt ein Etikett mit der Aufschrift „Gin“ und einem modernen Markenlogo.

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