Der Farmer’s Gin im Test

Viele von euch denken wahrscheinlich – was der Gin testet muss der dauernd betrunken auf der Straße oder in seiner Wohnung rumhängen. Gott sei Dank ist es aber noch nicht so weit. Klar durch das Tasting von den Gins muss ich schon öfter einmal einen Gin Tonic genießen aber selten trinke ich über den Durst – Gin sollte man ja schließlich auch nicht zum betrinken nutzen sondern vielmehr zum genießen. Aber genug von meinen First World Problems. Ich schreibe ja den Testbericht nicht als Jammerbericht oder?

Heute teste ich für euch den Farmer’s Gin. Die Homepage des Gins sieht wirklich super aus – mir gefällt dieser rustikale Style der Flasche – organisch einfach – genau das ist die Botschaft die diese Flasche gleich beim Auspacken vermittelt.

Dieser Gin wird in einem Small Batch verfahren erzeugt – bedeutet also das die Hersteller nur kleinere Mengen destillieren – und dadurch auch unterschiedliche Geschmacksnoten je Batch enstehen können. Für 34,90 Euro bekommt man 700 ml des Famer’s Gin – der Gin hat ein Alkoholgehalt von 46,7% was schon ordentlich ist.

Farmer's Organic Gin Small Batch 46,7% Vol.
  • Weinbeschreibung:
  • Empfehlung zu:

Wie schmeckt der Famer’s Gin?

Der Famer’s Gin kommt aus den USa – bisher hatte ich sehr selten Gin Hersteller die in den USA ansässig waren – umso gespannter bin ich nun natürlich bei der Verkostung. Was kann der Gin? Kann er mit den europäischen Gins mithalten?

Holl
under, Lemonen Gras, Koriander, Wacholder und Engelswurz geben dem Gin sein tolles fruchtiges Aroma. Die Botanical-Auswahl klingt schon beim Lesen sehr spannend aber wie ist es beim Nosing?

Ich öffne also nun die Flasche die mit einem Holzkorken verschlossen ist. Ein sehr feiner und dünner Geruch kommt mit entgegen – etwas süßer als die anderen Gins die man so testet. Gefolgt von einer leichten Spritigkeit die aber Gott sei dank nicht weiter stört – irgendwie riecht er nach Blumen – ist da vielleicht der Holl
under der sich in meiner Nase breit macht? Beim Nosing macht der Gin schon mal sehr viel Spaß – er spielt mit allen Nuancen die ein Gin haben muss – sogar die Spritigkeit stört nicht – gefällt mir wirklich gut.



Wie bei vielen meiner Tastings entschließe ich mich auch hier wieder auf die Pure Verkostung ich will ja schließlich die neutrale Meinung abgeben. Die Kombination welches Tonic Water dazu passt überlasse ich dann euch. Da hier ja so viele Tonic Water auf dem Markt sind die Vor- und Nachteile haben.

Ich gieße also den Gin auf Eis und die süße Geruchsnote die beim Nosing war wird beim Tasting nochmal verstärkt. Als ich den Gin verkoste merke ich wie die Spritigkeit stärker wird – aber gleich am Anfang – und dann aber von einer floralen Süße verdrängt wird, das muss der Holunder sein – ich kenne das so nicht! Gefällt mir! Also zusammengefasst muss ich sagen das der Gin toll ist – etwas außergewöhnlich im Geschmack aber durch die Pure Organic Zeichen schafft er es auch das man dem Gin und dem Design vertraut.

Ein Gin der bei Ginliebhabern anklang finden wird – da er einfach ein breites Spektrum an Nuancen hat als andere Gin-Sorten.

Gin Streckbrief

Gin Name: Farmer’s Botanical Small Batch Organic Gin

Gin Sorte: London Dry Gin

Gin Hersteller: Farmer’s Botanical Organic Gin

Land: USA

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 46,7%

Homepage: https://farmersgin.com/

Preis: 44,95 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin
Vorheriger ArtikelGin Abo? – mit Abonauten kein Problem!
Nächster ArtikelDie stärksten Gins

1 Kommentar

Kommentarfunktion ist geschlossen.